31. August 2026 – dpa

Jugend und Wahlen

Schwesig: 16-Jährige sollten Bundestag mitwählen dürfen

Wer wählen darf, dessen Themen spielen eine Rolle, sagt die MV-Ministerpräsidentin bei einem Forum mit 200 Teenagern. Bei der Landtagswahl am 20. September sind die 16- und 17-Jährigen erstmals dabei.

h4ewcbt5eb-v5-ax-s2048.jpeg
MV-Ministerpräsidentin will, dass 16- und 17-Jährige bei der Bundestagswahl mitwählen dürfen.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für eine Absenkung des Wahlalters bei der Bundestagswahl von 18 auf 16 Jahre ausgesprochen. «Dann spielen Themen, die junge Leute betreffen, eine konkrete Rolle», sagte Schwesig bei einem Demokratieforum mit rund 200 Jugendlichen in Rostock.

In Mecklenburg-Vorpommern dürfen 16- und 17-Jährige am 20. September erstmals ihre Stimme bei der Landtagswahl abgeben. Nach Angaben der Landeswahlleitung machen die unter 18-Jährigen knapp zwei Prozent aller Wahlberechtigten im Nordosten aus.

Zu dem Forum im Rostocker Barocksaal hatte der Landesschülerrat Kandidaten von sechs Parteien eingeladen, um die eigenen Forderungen mit deren Positionen zu vergleichen. Rund 200 junge Leute zwischen 15 und 18 Jahren waren dabei. Die Themen reichten vom Unterrichtsausfall an den Schulen bis zur Wehrpflicht. Anwesend waren Kandidaten von SPD, AfD, CDU, Linken, Grünen und FDP. Darunter waren die Spitzenkandidaten der beiden in Umfragen führenden Parteien AfD und SPD, Enrico Schult und Manuela Schwesig.

News zum Nachhören

Aktuelles aus Mecklenburg-Vorpommern

Polizeimeldungen

Weitere Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Nachrichten aus Hamburg & Schleswig-Holstein

undefined
Audiothek