10. Oktober 2026 – dpa
Die Zahl der Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern ist zurückgegangen. Was das Umweltministerium dazu sagt und welche Flächen besonders betroffen sind.
Die Zahl der Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Wie das Umweltministerium auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte, wurden für dieses Jahr bislang 38 Brände registriert.
2025 hatte es insgesamt 50 Waldbrände gegeben. «Insgesamt sind rund 530 Hektar, aufgeteilt in Landeswaldflächen, Privatwald, Körperschaftswald und Bundeswaldflächen, betroffen», teilte das Ministerium weiter mit.
Die größten Feuer hatte es im Juli im Müritz-Nationalpark auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz sowie im Juni auf einem früheren Panzerschießplatz bei Neustrelitz gegeben. Beide Gelände sind stark mit alter Munition und Munitionsresten belastet. Verletzte hatte es bei den Bränden nicht gegeben.
Eine Schadenssumme nannte das Ministerium nicht: «In Mecklenburg-Vorpommern wie auch in den meisten anderen Bundesländern wird davon Abstand genommen eine monetäre Bewertung von Waldbrandflächen vorzunehmen», hieß es auf Nachfrage.
Nach Ministeriumsangaben ist die Waldbrandzentrale in Mirow, die mit 24 Kamerastandorten rund 332.000 Hektar Wald mehr als die Hälfte der Waldfläche des Landes überwacht, ein zentraler Baustein der Vorsorge vor schweren Waldbränden.