Vorpommern-Greifswald

Feuer: Kinder-Wohngruppe musste flüchten

Feuer Groß Polzin

In Groß Polzin bei Gützkow (Landkreis Vorpommern Greifswald) ist eine 800 Quadratmeter große Wohnscheune mit zwei Ferienwohnungen abgebrannt. Eine der beiden Ferienwohnungen war demnach belegt. Die 75-jährige Bewohnerin sei von Feuerwehrleuten gerettet worden. Die Polizei schließt eigenen Angaben zufolge nicht aus, dass die Frau und der mutmaßliche Brandstifter sich kennen.

Nach Ostseewelle-Informationen kam der Einsatz für Feuerwehren aus der Region Gützkow/Groß Polzin gerade zu dem Zeitpunkt – in dem die Kameraden in eine große Übung am Klinikum Karlsburg eingebunden waren.

Inzwischen wurde ein 69 Jahre alter Mann festgenommen worden. Er steht unter dem Verdacht der besonders schweren Brandstiftung, wie die Polizei mitteilte. Der Sachschaden werde derzeit auf 500.000 Euro geschätzt.

Für die Festnahme des 69-Jährigen forderte die lokale Polizei Spezialkräfte des Landeskriminalamts an, wie es weiter hieß. Es habe nicht ausgeschlossen werden können, dass der Mann Zugang zu Schusswaffen hatte. Aktuell wird laut Polizei geprüft, ob gegen den 69-Jährigen Haftbefehl beantragt wird.

Als die ersten Einsatzkräfte dann am Donnerstagabend vor Ort eintrafen, brannte die Wohnscheune bereits lichterloh. Es entwickelte sich so starke Hitze, dass Kinder aus einer gegenüberliegenden Wohngruppe und weitere Anwohner in Sicherheit gebracht wurden. Auch die Löschwasserversorgung war schwierig. Die Wohnscheune brannte komplett aus, verletzt wurde bei dem Brand in der Gemeinde Groß Polzin in Vorpommern-Greifswald zum Glück niemand.


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