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Liveticker Fall "Fabian"

in einer Nachricht fragt Gina H. ihren Freund, warum er nicht den ganzen Tag auf Arbeit war er antwortete: "Ich war beim Aldi etwas zu trinken holen." sie darauf: "Und warum sagst du mir das nicht." raunen im Publikum dann ging es immer wieder um finanzielle Probleme
ein Freund, der Jäger hat nach dem Auffinden der Leiche den Kontakt zu Gina H. komplett abgebrochen am 15.10.25 fragte Fabias Vater ob Gina H. etwas mit dem Tod seines Sohnes zu tun hat - sie sagte: "Spinnst du" Gina H. streitet eine Beteiligung immer wieder ab mit einem Freund schreibt sie immer wieder über Spuren und Ermittlungen in einer Nachricht schreibt Gina H. "Ich wünschte, ich hätte es nie gefunden." - sie nennt Fabian nicht beim Namen, obwohl sie ihn am Fundort identifiziert hatin anderen Nachrichten spricht sie bei dem Fund der Leiche immer wieder von einem Zufall
morgens telefonierte die Angeklagte mehrmals mit einer Freundin 10:22 Uhr hat sie die Polizei angerufen und den Fund der Kinderleiche gemeldet
es gibt immer wieder Nachrichten mit Fabians Vater mit einem Freund (einem Jäger) plante sie für den Abend des 13.10.2026 eine Suche in der Nachricht beschrieb sie den Suchort genau, den Ort bei Klein Upahl an dem Fabians Leiche später gefunden wurde sie verabredet sich mit dem Freund für 21 Uhr kurz nach 22 Uhr schreibt Gina H. einem Freund - "ich muss mit dir reden, ganz dringend" von 22:48 Uhr bis 23:09 Uhr ist das Handy der Angeklagten ausgeschaltet
am Morgen suchte Angeklagte: "fressen Wildschweine Menschen" und "fressen Wildschweine tote Menschen" angeblich wurde ja das Handy von Gina H. in dem Zeitraum gehackt, das war laut Polizei nicht der Fall es gab keine Sicherheitswarnungen bei den google-Konten erstmals wurden google Takeout-Daten durch die Rostocker Polizei angefordert und geliefert Fabians Vater schreibt Gina H. am frühen Abend, dass die Polizei wohl zu ihr kommen wird danach versucht sie sehr viel zu telefonieren sie schickte eine Nachricht an einen Freund: "Das sie ein Alibi hat, wo sie gestern war" - das Alibi wurde durch die Auswertung anderer Handydaten bereits widerlegt
am Vormittag wurde das Handy der Angeklagten gut eine halbe Stunde nicht genutzt in der Zeit wurde ihr Auto etwa 120 m entfernt von Fabians Wohnung von einer Überwachungskamera gefilmt zwischen 11:22:18 Uhr und 12:42:51 Uhr wurde das Handy von Gina H. ausgeschaltet kurz davor verschickte sie ein Bild von einem Waldweg in der Nähe des Tatortes von 13:41 Uhr bis 14:06 Uhr nutzt Gina H. ihr Handy nicht am Nachmittag macht die Angeklagte einige Bilder von sich und ihrem Sohn am frühen Abend hat Gina H. ihr Auto gereinigt und Bilder verschickt der Polizist berichtet, dass es sehr auffällig war, das sich Gina H. in Nachrichten große Sorgen um Fabians Vater gemacht hat weil die eigenständige google App nicht ausgewertet werden konnte, gab es Hilfe von der Bundespolizei und google Gina H. fragte am Abend immer wieder bei Fabians Vater nach, was los sei sie hat dann davon erfahren, dass Fabian vermisst wird - sie möchte für Fabians Vater da sein sie sagte einen Freund, dass sie immer wisse das Fabian allein zu Hause sei, wenn seine Mutter arbeiten ist zwischen Gina H. und Fabians Vater geht es um die Suche, sie macht sich mehr Sorgen um Fabians Vater als um das Kind
Fabian war morgens in der Schule, am Vormittag zu Hause die Angeklagte traf sich mit einem Freund am Krebssee am Nachmittag war Fabian bei einem Freund und im Jugendclub Gina H. verschickt eine brisante Nachricht an einen Freund: "Sie muss einen Weg finden für die komplette Zukunft". Gina H. sucht am Abend nach "Testament aufsetzen", "Testament schreiben ohne Notar", "Testament verfassen" Fabians Vater schreibt Gina H. am Abend:"Es gibt auch Dinge wie Fabian die mir bisschen Hoffnung und Kraft schenken"
er wird zur Handyauswertung aussagen und zeigt im Sitzungssaal eine Präsentation es wurden auf dem Smartphone von Gina H. in viereinhalb Tagen über 33.000 Ereignisse protokolliert darunter allein 1.100 Sprachnachrichten vor allem an Fabians Vater die Erkenntnisse des Polizisten: Eifersucht immer ein Thema es ging nur um Sorgen und Probleme von Gina H. Streitigkeiten sind ein ewiger Kreislauf: Finanzen, Fabians Mutter, andere Frauen, viel Arbeit und wenig Zweisamkeit waren immer Thema Fabians Vater spricht oft von Trennung, es gab aber auch zwei Heiratsanträge seit 13.05.2025 waren Gina H. und Fabians Vater getrennt weitere Nachrichten der Angeklagten an andere Männer wurden auch ausgewertet
er ist mit der Angeklagten Gina H. zusammen aufgewachsen und hat sie in der Ausbildungszeit öfter gesehen. seit drei Jahren ist der Kontakt regelmäßiger, vor allem über Social Media oder das Handy. auf die Frage, ob es Freundschaft oder eher eine Bekanntschaft ist, sagte er: „Bekanntschaft“. sie hat oft erzählt, dass es Streitigkeiten mit Matthias gab (Fabians Vater). Gina H. hat immer berichtet, dass das Verhältnis zu Fabian gut war; auf Nachfragen reagierte sie nicht. der Richter kommt nun auf Chatnachrichten zu sprechen, die während des Tatzeitraums verschickt wurden. Nachrichten vom 11.10.2025, die der Zeuge Erik W. an die Angeklagte schickte, werden vorgespielt. er spricht davon, dass ihr Fabian in der Beziehung Steine in den Weg gelegt hat. eine Nachricht der Angeklagten wurde vorgespielt, in der Gina H. Vorwürfe gegen Fabians Mutter erhebt. es ist die Rede von Partys und davon, dass Fabian nachts alleine war. in einer Nachricht vom 13.10.2026 sagte die Angeklagte dem Zeugen noch, dass sie hofft, dass Fabian noch lebend gefunden wird. in einer weiteren Nachricht spricht Gina H. davon, dass die ersten Spuren der Hunde falsch sind; es sei „Bullshit“, was die Polizei macht, Fabian sei in seinem Leben noch nie Bus gefahren. der Zeuge hat erst am 16.10.2026 durch Freunde erfahren, dass die Angeklagte Fabians Leiche gefunden hat. er war dann bei der Angeklagten; sie hat ihm bestätigt, dass sie Fabian gefunden hat – das kam dem Zeugen spanisch vor. sie hat ihm auch erzählt, dass Fabian schrecklich aussah; sie hat ihn aber erkannt. Brisante Nachrichten der Angeklagten an den Zeugen Erik W.: Gina H. sprach davon, dass man an Wasserleichen und Brandleichen keine DNA-Spuren finden kann.
die Verteidigung hat mehrere Kleidungsstücke vom Sohn der Angeklagten vom Hof der Großeltern organisiert diese sollen nun untersucht werden heute werden zwei Zeugen gehört
Im Mittelpunkt steht ein geladener Zeuge aus dem persönlichen Umfeld der Angeklagten. Der Zeuge soll Aussagen treffen zum Verhältnis zwischen Gina H. und Fabian. Zudem soll er von der Angeklagten zum Fundort der Leiche geführt worden sein. Im weiteren Verlauf geht es um die Auswertung von Handy- und Telekommunikationsdaten.
Der neunte Verhandlungstag wurde beendet. Der Prozess wird am 09. Juni fortgesetzt.
Die Angeklagte spricht in einem Telefonat über das Verschwinden von Fabian und äußert Zweifel an der gegen sie gerichteten Verdächtigung. Sie beschwert sich darüber, dass sie medial nicht nur als Spaziergängerin dargestellt werde, und betont, sie habe nicht wissen können, dass Fabian dort gelegen habe. Zudem äußert sie Unverständnis darüber, dass ihr Fahrzeug über einen längeren Zeitraum untersucht wurde. Sie erklärt, sie hätte im besten Fall die hinteren Fußmatten entsorgt, sofern sie dazu Gelegenheit gehabt hätte. Außerdem äußert sie die Hoffnung, dass keine Rückstände eines Brandbeschleunigers im Auto gefunden werden. Abschließend vermittelt sie den Eindruck, dass ihr eine Tat unterstellt werde.
Ein Sachverständiger bewertet die am Tatort gesicherten Bodenproben. In den Proben wurden Spuren von Turnschuhen sowie Reitstiefeln festgestellt. Es sollte geprüft werden, ob Rückstände eines Brandbeschleunigers vorhanden sind. Es konnten geringe Mengen an Petroleum am Tatort nachgewiesen werden, die typischer Bestandteil von Brandbeschleunigern sein können. Diese Rückstände lassen sich teilweise dem Brandbeschleuniger der Marke „Ja“ zuordnen. Möglicherweise handelt es sich dabei um denselben Brandbeschleuniger, der auch im Haushalt der Angeklagten vorhanden war.
in einem Carport wurde eine Flasche Grillanzünder sichergestellt laut Landeskriminalamt fehlten in der Flasche etwa 500 bis 600ml
es ging um eine Trauerfeier, Eifersucht und Streit am Valentinstag
der Sachverständige untersuchte den Brandort am Abend des 14.10.2025 hat den Brandort nach Brandbeschleuniger mit einem Spezialmessgerät untersucht es wurden keine Brandbeschleuniger festgestellt auf Grund einer Stichverletzung konnte fahrlässige Brandstiftung ausgeschlossen werden auch unter dem verbrannten Körper konnte kein Brandbeschleuniger festgestellt werden eine Erdprobe wurde der Polizei übergeben, bei deren Untersuchung wurden Reste von Brandbeschleuniger nachgewiesen auf Grund des Wetters war es nahezu unmöglich so starke Verbrennungen ohne Brandbeschleuniger möglich wären, darauf wiesen auch Spuren an der Kleidung hin nach der ersten Untersuchung am Fundort teilte der Sachverständige der Polizei mit, dass er von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgeht der Sachverständige ist sich sicher, dass ein halber Liter Grillanzünder ausgereicht hat den Körper so verbrennen zu lassen ihm wurde das Feuerfoto gezeigt, das eine Zeugin zufällig gemacht hat, er spricht von einem Vollbrand der Sachverständige konnte nicht genau sagen von welcher Seite Fabian angezündet wurde, er geht davon aus das die Körpermitte angezündet wurde, hier war der Körper am stärksten verbrannt da der Rauch nicht russig war, hat zu dem Zeitpunkt als das Foto gemacht wurde kein Kunststoff mehr gebrannt der Sachverständige hat dann noch eine Feuertonne auf dem Grundstück der Angeklagten untersucht, es wurden keine Feststellungen gemacht, dass dort Kleidung oder eine Leiche verbrannt wurden
der Sachverständige der Rostocker Rechtsmedizin sagt aus es werden Bilder von der verbrannten Kinderleiche am Fundort gezeigt, die schwer zu ertragen sind während viele Zuschauer schockiert sind, schaut die Angeklagte regungslos nach unten Fabian konnte durch den Rechtsmediziner am Fundort nicht identifiziert werden, die Verbrennungen waren so schwer, dass das Geschlecht nicht bestimmt werden konnte am Fundort der Leiche und der Umgebung wurden keine Behältnisse für Brandbeschleuniger gefunden, auch Streichhölzer oder Feuerzeuge wurden nach intensiver Suche nicht entdeckt am 15.10.2025, einen Tag nach dem Fund der Leiche, wurde der verbrannte Körper in der Rostocker Rechtsmedizin untersucht der Rechtsmediziner stellt sein Gutachten mit vielen Einzelheiten vor Fabian wurde an Hand eines DNA-Gutachtens identifiziert, als Vergleichsmittel dienten u.a. Zahnbürsten sechs Stichverletzungen wurden bei der Untersuchung am Brustkorb festgestellt, teils direkt ins Herz und andere Organe die Bilder sind so schwer zu ertragen, dass selbst ein erfahrener Gerichtsreporter den Saal benommen verlässt der Gerichtsmediziner spricht von "massiver Gewalt" die Todesursache waren die Folgen der Stichverletzungen, er ist verblutet, es gab penetrierende Verletzungen von Herz, Lunge und Leber es gab keine Abwehrspuren der Gutachter berichtet, das Fabian mit einem einschneidigen Messer getötet wurde, er lag wohl am Boden das Messer hatte eine Klingenlänge von 10 bis 15cm und eine Breite von etwa 2cm der Anwalt von Gina H. fragt: "Welche Kraft ist nötig um ein Brustbein zu durchstechen?" - die Antwort des Rechtsmediziners: "Jeder der will, kann die Kraft aufbringen" die Zeit zwischen den tödlichen Stichen und dem Brand kann durch das Gutachten nicht geklärt werden der Richter fragt: "Lässt sich feststellen ob der Täter oder die Täterin Rechts- oder Linkshänder ist?", Antwort des Rechtsmediziners: "Nein!"
der Antrag der Nebenklage, die Öffentlichkeit während der Vernehmung des Rechtsmedizinern auszuschließen, wurde durch das Gericht abgelehnt. Das Ansehen von Fabian wird durch das Gutachten nicht geschädigt.
Staatsanwaltschaft und Verteidigung erörtern ihre Argumente gegen einen Ausschluss der Öffentlichkeit Staatsanwaltschaft: "Ich folge dem Antrag die Öffentlichkeit auszuschließen nicht. Der Vortrag des Rechtsmediziners dient der Wahrheitsfindung." Anwalt der Angeklagten sagte: "Er schließt sich dem Antrag der Staatsanwaltschaft an. Viele Bilder die schon sehr schwer zu ertragen waren, wurden bereits an anderen Verhandlungstagen gezeigt. Ich würde anbieten, auch das Sichten einiger Bilder aus der Akte zu verzichten." das Gericht berät jetzt über eine Entscheidung, sie soll um 09:50 Uhr verkündet werden
O berstaatsanwalt Harald Nowak spricht in seinem Abschlussstatement von wichtigen Erkenntnissen des heutigen Prozesstages (Fußspuren der Angeklagten in der Nähe des Fundortes der Leiche; der Fakt, dass Fabians Gesicht nur wenig verbrannt war)Die Verteidigung sagt, die Fußspuren seien keine neuen wichtigen Beweisstücke Auf Antrag der Anwältin von Fabians Mutter soll die Öffentlichkeit teilweise zu Beginn des nächsten Prozesstages (Donnerstag, 4.6.), ausgeschlossen werden - hier soll ein Gutachter über den genauen Zustand von Fabians Leiche aussagen Eine Entscheidung soll es vor dem Start des nächsten Prozesstages geben Dann wird der 8. Prozesstag beendet
Verhandlungstag wird nach einer Pause mit dem vierten Zeugen, einem Sachverständigen für trassologische Spurenbilder (Schuhabdruckspuren) vom Landeskriminalamt, fortgesetzt der Zeuge erklärt eine Spurenübersichtstabelle von Fußabdruckspulen die am Tatort gesichert wurden insgesamt 28 Spuren vom Tatort wurden von dem Sachverständigen begutachtet von Fabian wurden fünf Fußabdruckspuren gesichert und mit einem gleichen Schuh vom Hersteller verglichen, es wurden mehrere Merkmale im Schuhprofil festgestellt die übereinstimmen Stiefelabdruckspuren und Sportschuhabdruckspuren wurden verglichen, sie konnten der Angeklagten
bis 15 Uhr ist Pause, heute Nachmittag sagt ein Sachverständiger aus, der die Abdruckspuren ausgewertet hat
es werden Bildnachrichten gezeigt, welche die Angeklagte am 10.10.2025 an einen Freund verschickt hat darunter ein Selfie und Bilder vom Auto der Angeklagten
der dritte Zeuge des heutigen Verhandlungstages wird in den Sitzungssaal gerufen Kriminaltechniker der Kriminalpolizeiinspektion Rostock, er hat den Fundort der Leiche mit einem 3D-Scanner dokumentiert die Technik ist einmalig in Mecklenburg-Vorpommern der 59-jährige Polizist erläutert dem Gericht seine 3D - Tatortdokumentation der Scanner zeichnet mit bis zu zwei Millionen Lasemessungen in einem 360 Grad Umkreis von maximal 70m auf der Fundort wurde von mehreren Punkten gescannt, die Aufnahmen sind vergleichbar mit Googe Streetview so konnten Entfernungen zu einzelnen Punkten genau erläutert werden kaum zu ertragen waren die 3D - Aufnahmen der verbrannten Kinderleiche, die Angeklagte sah regungslos zur Seite es wurden auch Bilder gezeigt, die mit einer Drohne aufgenommen wurden, unter anderem auch die Lage zahlreicher Fußspuren von Fabian und der Angeklagten
zweiter Zeuge wird befragt, Polizist (Kriminaltechniker) der Kriminalpolizeiinspektion Rostock er und sein Team haben über 6 Stunden Spuren am Tatort gesichert und fotografiert er hat auch Spuren am Fahrzeug der Angeklagten und bei der Durchsuchung ihres Grundstücks gesichert das Wetter war damals nicht optimal, es war feucht und Niederschlag zu erwarten am Fundort wurde ein Pavillon aufgestellt es werden die Bilder im Sitzungssaal gezeigt, die der Kriminaltechniker am Tatort gemacht hat darunter Bilder der verbrannten Leiche, die kaum zu ertragen sind, während viele Zuschauer geschockt sind, guckt die Angeklagte regungslos nach unten einige Zuschauer und Journalisten haben den Saal verlassen der Polizist sagt aus, dass Fabian sich auf Grund der Hitze durch die Flammen noch bewegt hat, das war an den Spuren am Fundort zu erkennen auf einem Foto waren Schuhabdrücke von Fabian und der Angeklagten zu sehen, die nur wenige Meter vom Fundort der Leiche entfernt waren auf weiteren Fotos wurden Spuren an dem Tümpel gezeigt, die Fabian und der Angeklagten zugeordnet werden konnten Fabian muss am Tümpel noch gelebt haben
Erster Zeuge, Polizeibeamter vom Polizeirevier Güstrow Polizist berichtet – er war mit seiner Kollegin mit der Vermisstensuche beauftragt, dann kam über die Leitstelle der Auftrag nach Klein Uphal zu verlegen, eine Frau hatte einen leblosen Kinderkörper gemeldet traf am Ortsrand von Klein Upahl auf die Angeklagte und ihre Begleitung Angeklagte führte den Polizisten zum Fundort der Kinderleiche Sie sagte gleich, dass von ihr dort Spuren zu finden sein werden, weil sie ja das Kind dort gefunden hat der Polizist sagte, "sie wirkte nicht wirklich betroffen" Gina H. hat die Leiche als Fabian identifiziert Der Fundort wurde gesichert, bis die Kollegen da übernommen haben Nachfrage der Nebenklage an den Zeugen: "Als sie die verbrannte Kinderleiche gesehen haben, hätten sie Fabian erkannt?" Antwort des Polizisten: "Nein!" es werden Bilder von der verbrannten Kinderleiche gezeigt, vielen Zuschauern läuft es eiskalt den Rücken runter, einige haben geweint, unser Chefreporter Alexander Stuth kann die Bilder kaum ertragen
der Richter warnt alle Zuschauer und Beteiligte des Verfahrens vor Bildern die heute gezeigt werden
neue Termine für zusätzliche Verhandlungstage werden abgestimmt und bekanntgegeben
Rechtsanwalt Löcker möchte eine Erklärung verlesen, diese wurde abgelehnt, da sie den Schlussvortrag vorwegnehmen würde. Die Verteidigung begründet die DNA Spuren die im Auto von Gina H. gefunden wurden damit, dass Fabian sehr oft mit dem Fahrzeug mitgefahren ist. Auch Fasern die gefunden wurden, werden angezweifelt, da sie nicht konkret zugeordnet werden konnten. Spuren von Fabian hätten auch auf der Kleidung der Angeklagten sein müssen, dazu gab es keine Ausführungen, es wurde auch keine Spuren sichergestellt Anwalt Löcker bezweifelt auch das die Angeklagte die Datenaufzeichnung ihres Fahrzeugs manipuliert hat.

Weitere Polizeibeamte und Sachverständige sagen aus. Darunter der Erstermittler vom Tatort, er soll zur Auffindesituation befragt werden. Und der Beamte, welcher für die Spurensicherung zuständig war.
Zeugenbefragung wurden beendet. Weiter geht es mit dem achten Prozesstag am 02.06.2026, hier werden der Polizeibeamte, der als erster am Tatort war, der Polizeibeamte, der mit der Tatortuntersuchung betraut war und weitere Sachverständige geladen.
Im Auto lassen sich Mischspuren finden, die sehr wahrscheinlich von Fabian stammen, aber auch unbekannte DNA enthalten. An den Kleidungsstücken der Tatverdächtigen und an den untersuchten Messer gab es kein menschliches Blut.
Sachverständige wird Aussagen zu möglichen Blutspuren machen. Im Geländewagen von Gina H. wurde eine Küchenrolle mit einem orangefarbenen Fleck gefunden. Laut der Sachverständigen handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen verdünnten Blutfleck von Fabian.
Auswertung der Autodaten des orangefarbenen Ford Rangers der Angeklagten. Vom 03.09. - 13.10. konnten keine Autodaten gefunden werden. Es konnte festgestellt werden, dass der orangefarbene Ford Rangers der Angeklagten am 14.10. (Fundtag der Leiche) in Klein Uphal war.
Ein paar Tage nach Fabians verschwinden gab es Anmeldeversuche mit Fabians Online-Konten (Gmail, verschiedene Handyspiele). Die Ermittler hatten Hoffnung, dass es Fabian selbst war. Aber es hat sich herausgestellt, dass es ein privater TV-Ermittler, den die Mutter engagiert hatte, war. Das Handy der Angeklagten konnte am 10. Oktober – dem Tag des Verschwindens von Fabian – nicht in Güstrow geortet werden. Möglicherweise war es ausgeschaltet, so der Polizeibeamte.
Befragt wird ein Polizeibeamter. Thema: Auswertung der Handydaten von Fabian und der Angeklagten. Zur Auswertung der Funkdaten, gab es verschiedene Messorte: mehrere Orte in Güstrow, Zehna, Reimershagen und 3 Strecken, die zum Fundort der Leiche führen.
Ein Textilgutachter des Landeskriminalamtes wurde befragt Er spricht über die Untersuchungsergebnisse verschiedener Fasermaterialien von verschieden Orten Es wurden beispielsweise Kleidungsreste am Leichnam untersucht, das Kinderzimmer, Kleidungsstücke der Angeklagten, das Auto der Verdächtigen uvm. Dabei gab es mehrere Übereinstimmungen: gefundes Fasermaterial an Fabians Leichnam stimmten mit Fasermerkmalen überein, die der Tatverdächtigen zugeordnet werden können Gefunden wurden diese Fasermerkmale unter Fabians rechten Daumen und am verbrannten Ärmel
Das erste Bild wird gezeigt: komplett verbranntes und verkohltes Kind. Unterarm und Hände sowie ein Teil des Kopfes erkennbar.
Sachverständiger vom LKA MV hat Textilien auf Sand untersucht. Untersucht wurden: Schuhe, Fingernägel, Klebebandreste (Methode zur Spurensicherung), Textilreste. Orte: im Fahrzeug der Tatverdächtigen, im Kinderzimmer, am Leichenfundort, Haus der Angeklagten (Messer uvm.), möglich gefundene Tatwaffen, Kleidungsstücke von Zeugen.

Zum ersten Mal ist Fabians Mutter nicht mit im Gericht, denn es sollen Bilder gezeigt werden, die schwer zu ertragen sind. Außerdem soll ein Sachverständiger für ein Textilgutachten, ein Polizeibeamter für die Auswertung der Funk- und Verbindungsdaten sowie ein Sachverständiger für die Auswertung von Blutspuren gehört werden.




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