Bundeskanzler Friedrich Merz ist in den laufenden Wahlkampf eingestiegen – und seinen ersten Termin im Land hatte er in Mecklenburg-Vorpommern. In Kühlungsborn besuchte der CDU-Chef einen Wahlkampfstand seiner Partei an der Promenade. Dort gab es Fischbrötchen, Selfies, viele Sicherheitsleuten und Gegenwind - nicht nur von der Ostsee. Zahlreiche Demonstranten empfingen den Kanzler mit Pfiffen, Buhrufen und Beleidigungen. Hintergrund ist vor allem die Unzufriedenheit vieler Menschen mit der aktuellen Bundespolitik.
Anschließend ging es für den Kanzler weiter zur Kreuzfahrtreederei Aida. Im Hauptgebäude traf Merz auf Unternehmer aus der Region. Dort fiel der Empfang deutlich höflicher aus als zuvor an der Kühlungsborner Promenade.