Am 18. September 2026 ist eine Frau Ende 50 aus Leezen Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Die bislang unbekannten Täter erbeuteten dabei 16.000 Euro Bargeld sowie geringe Mengen Gold. Die Kriminalpolizei fahndet nun mit einem Phantombild und weiteren Lichtbildern nach dem mutmaßlichen Geldabholer.
Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt die Frau in den frühen Nachmittagsstunden einen Anruf von bislang unbekannten Tätern, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Sie behaupteten, die Tochter der Geschädigten habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und befinde sich nun in Untersuchungshaft. Eine Haft könne nur durch die sofortige Zahlung einer Kaution verhindert werden.
Mit dieser frei erfundenen Geschichte setzten die Täter die Frau gezielt unter emotionalen und zeitlichen Druck. In der Annahme, ihrer Tochter helfen zu müssen, folgte die Geschädigte den telefonischen Anweisungen und übergab an ihrer Haustür in der Blumenstraße in Leezen 16.000 Euro Bargeld sowie geringe Mengen Gold an einen bislang unbekannten Abholer.
Der Geldabholer wurde bei der Tat gegen 14:00 Uhr videografiert. Zudem wurde eine Phantombildzeichnung des Tatverdächtigen angefertigt. Auf richterliche Anordnung fahndet die Polizei nun mit dem Videomaterial und der Phantombildzeichnung öffentlich nach dem Mann.