02. November 2026 – dpa

Feuerwerk an Silvester

«Böller Ciao»: Linke fordert Verbot von privatem Feuerwerk

Stopp mit dem Verkauf von Böllern und Raketen an Privatpersonen. Die Linksfraktion nennt Gründe, weshalb es ihrer Ansicht nach kein Feuerwerk geben sollte.

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Die Linke will einen Antrag in der kommenden Woche in der Bürgerschaft einbringen. (Symbolbild)

Die Hamburger Linksfraktion fordert ein Verkaufsstopp für Feuerwerk an Privatpersonen. In der nächsten Bürgerschaftssitzung wird ein Antrag mit dem Titel «BöllerCiao» eingebracht, wie die Fraktion mitteilte. Der Antrag ist laut Sitzungsprotokoll der Bürgerschaft kommende Woche Mittwoch geplant.

Die Linksfraktion fordert darin, dass sich der Senat auf Bundesebene für ein Verbot des Verkaufs von Feuerwerk an Privatpersonen einsetzt. Bis dahin fordert die Oppositionsfraktion eine deutliche Ausdehnung der Feuerwerk-Verbotszonen, wie bereits an der Binnenalster.

«Ein paar Minuten Knallspaß stehen in keinem Verhältnis zu Tausenden Verletzten, der enormen Feinstaubbelastung und all den Tieren in Todesangst», sagte Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion. Jersch spricht sich deshalb für Alternativen wie Drohnenshows und «stilles Feuerwerk» aus.

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