07. Juli 2026 – dpa
Mehr zahlen müssen Camping-Fans auf einigen Wohnwagen-Stellplätzen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen in diesem Jahr. Mancherorts sind die Preise aber seit Jahren stabil.
Auf einigen Wohnwagen-Stellplätzen im Norden müssen Urlauber in diesem Jahr mehr zahlen, wenn sie hier in ihren Gefährten übernachten wollen. Auf manchen Plätzen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen bleiben die Preise aber auch stabil.
Mehr als doppelt so viel verlangt der Stellplatz am Elbufer in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) seit dem vergangenen Jahr für 24 Stunden Camping - inklusive Entsorgung der Chemie-Toilette. 18 Euro sind es jetzt - sieben Euro waren es 2024, sagte eine Sprecherin der Touristeninformation in Geesthacht der Deutschen Presse-Agentur. «Der große Anstieg fühlte sich für viele zunächst heftig an - der Platz ist aber dennoch super gebucht».
In Westerland und Rantum auf Sylt zahlen Camper für einen Stellplatz für Wohnmobil oder Wohnwagen in diesem Jahr zwischen 50 Cent und 1 Euro mehr, wie eine Sprecherin der Insel Sylt Tourismus-Service (ISTS) der dpa mitteilte. «Je nach Größe, Lage und Neben- oder Hauptsaison werden in Westerland und Rantum jetzt zwischen 19,50 Euro und 32,50 Euro fällig - 2025 waren es demnach zwischen 19,00 und 31,50 Euro.»
Zwei Euro mehr zahlen Gäste 2026 auf dem Wohnmobilplatz Schäfer in St. Peter-Ording für 24 Stunden inklusive Strom, wie der Betreiber der dpa sagte. Im vergangenen Jahr waren demnach noch 18 Euro fällig. «Grund dafür ist, dass die Preise in vielen Bereichen gestiegen sind - die Preiserhöhung ist eine Angleichung daran.»
Im Süden Mecklenburg-Vorpommerns im «Havelberge Camping Resort» in Userin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) zahlen Wohnwagen-Besitzer in diesem Jahr 2,30 Euro mehr für ihren Stellplatz in der Hauptsaison - Strom ist inklusive. 33,50 Euro sei hier aktuell der günstigste Preis in der Hauptsaison für ein Wohnmobil und zwei Personen, inklusive Strom.
Auf dem Caravanstellplatz «An der Rügenbrücke» in Stralsund waren die Preise für einen Stellplatz zuletzt zweimal angehoben worden, wie eine Sprecherin sagte. Seit 2016 zahlten die Gäste zunächst 19 Euro, dann sei auf 20 Euro erhöht worden und 2024 Jahr auf 22 Euro.
Beim «Nordsee Camping» in Neuharlingersiel sind die Preise in der Hauptsaison in diesem Jahr leicht angehoben worden - abhängig von der gebuchten Kategorie um 0,50 Euro bis 1 Euro, sagte eine Mitarbeiterin der dpa. Auf dem Platz im Landkreis Wittmund im Nordwesten Niedersachsens zahlen Camper für einen Standplatz - je nach Kategorie - zwischen 17 und 27 Euro.