24. August 2026 – dpa

Landwirtschaft im Norden

Durchwachsene Erntebilanz in Schleswig-Holstein

Die Getreideernte in Schleswig-Holstein fällt laut Statistikamt Nord kleiner aus als im Vorjahr. Warum ein widerstandsfähiger Boden jetzt besonders wichtig ist.

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Die Ernte in Schleswig-Holstein ist je nach Standort in diesem Jahr sehr unterschiedlich ausgefallen - insgesamt jedoch schlechter als 2025. (Symbolfoto), Foto: Marcus Brandt/dpa

Die Landwirte in Schleswig-Holstein haben in diesem Jahr eine etwas schwächere Ernte als 2025 eingefahren. Nässe, Trockenheit, Hitze und örtlich auch schwere Unwetter hätten die Erträge geprägt, sagte Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg (CDU) bei der Vorstellung der Bilanz auf einem Hof in Gettorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Die regionalen Unterschiede seien erheblich.

Nach Zahlen des Statistikamts Nord wird die Getreideernte ohne Körnermais auf knapp 2,2 Millionen Tonnen geschätzt. Das wären etwa neun Prozent weniger als im Vorjahr. Die Anbaufläche für Getreide schrumpfte um knapp drei Prozent auf 278.600 Hektar. Das ist etwas mehr als 17,6 Prozent der Landesfläche.

Die Ernte zeigt nach Schmachtenbergs Worten, «wie stark sich Wetterextreme auf die Landwirtschaft auswirken können». Um Erträge langfristig zu sichern, sei der entscheidende Schlüssel ein gesunder und widerstandsfähiger Boden, der Wasser aufnehmen und speichern könne.

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