03. August 2026 – dpa

Handel

Fielmann dämpft Erwartungen an Smartglasses

Die Brillen lägen zwar anhaltend im Trend - seien aber noch eine Spezialkategorie, sagt der Unternehmenschef. In manchen Ländern sei die Nachfrage größer als in Deutschland.

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Marc Fielmann leitet seit November 2019 allein die Augenoptiker-Kette Fielmann.

Smartglasses werden das Smartphone nach Einschätzung von Fielmann-Chef Marc Fielmann zumindest in den nächsten Jahren nicht ablösen. Es sei unwahrscheinlich, dass sich das in den nächsten zwei bis drei Jahren ändern werde, sagte der Vorstandsvorsitzende der Hamburger Augenoptiker-Kette in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Fielmann zufolge gehen manche Tech-Enthusiasten davon aus, dass die Smartglasses die Smartphones ersetzen werden. Auch der Facebook-Konzern Meta setze darauf. «Wenn Meta deutlich zweistellige Milliardenbeträge investiert, wettet Meta darauf, das Smartphone abzulösen.»

Smartglasses sind nach Beobachtung Fielmanns zwar ein anhaltender Trend. Sie könnten derzeit von der Anwenderzahl aber noch nicht mit anderen sogenannten Wearables wie AirPods und Smartwatches verglichen werden - eher mit einer Spezialkategorie wie der Sportsonnenbrille.

Fielmann verkaufe in rund 200 der ungefähr 1.300 Filialen weltweit Smartglasses, berichtete er. «Wenn die Nachfrage bombastisch wäre, würden wir sie natürlich überall anbieten.» Tendenziell gebe es eine höhere Nachfrage in Großstädten und im Ausland - etwa in Spanien und den USA. Auch dort betreibt die Fielmann-Gruppe Niederlassungen.

Smartglasses sehen zunächst aus wie normale Brillen, sie sind aber zusätzlich je nach Modell mit leichten Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern und Displays ausgestattet. Träger können mit solchen Brillen die Umgebung aufzeichnen Telefonate führen und Gespräche übersetzen lassen.

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