08. August 2026 – dpa
Für rund 15 Minuten dürfen am Hamburger Flughafen keine Flugzeuge starten oder landen. Auslöser ist eine mutmaßliche Drohnensichtung – doch womöglich war es ein Heißluftballon.
Wegen einer mutmaßlichen Drohnensichtung ist der Flugbetrieb am Hamburger Flughafen kurzzeitig unterbrochen worden. Für rund 15 Minuten seien am Samstagabend keine Starts und Landungen möglich gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Gegen 19.50 Uhr war der Polizei ein unbekanntes Flugobjekt am Flughafen gemeldet worden. Einsatzkräfte suchten danach, fanden jedoch weder eine Drohne noch ein anderes Flugobjekt. Der Flugbetrieb wurde daraufhin wieder aufgenommen.
Ein Zeuge hatte das Objekt fotografiert. Nach Auswertung des Bildes deutete nach Polizeiangaben vieles darauf hin, dass es sich um einen Heißluftballon gehandelt haben könnte.
Erst vor wenigen Tagen hatte ein Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle für Aufsehen gesorgt. Dort war nahe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff bestückte Drohne entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt.