14. August 2026 – dpa

Kontrolle auf A7

Haschisch im Wert von rund 3,2 Millionen Euro sichergestellt

Ein starker Cannabisgeruch und ein ungewöhnliches Fahrmanöver machten Einsatzkräfte bei Kontrollen auf der A7 stutzig. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden sie gleich zweimal fündig.

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Einsatzkräfte der Landespolizei, Bundespolizei und Zoll fanden in zwei Autos 330 Kilogramm Haschisch. (Symbolbild)

Bei Kontrollen auf der A7 bei Arenholz (Kreis Schleswig-Flensburg) haben Einsatzkräfte 330 Kilogramm Haschisch sichergestellt. Die Drogen mit einem Straßenverkaufswert von rund 3,2 Millionen Euro waren auf zwei dänische Autos verteilt und in 14 Umzugskartons, wie das Hauptzollamt mitteilte.

Am Mittwoch stoppte die Gemeinsame Fahndungsgruppe Autobahn (GFA) einen Schuby Wagen auf dem Weg in Richtung Norden und leitete ihn auf den Parkplatz Arenholz. Die aus Landespolizei, Bundespolizei und Zoll bestehende Einheit geht vor allem gegen grenzüberschreitende Kriminalität vor. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten einen starken Cannabisgeruch. In sieben Umzugskartons fanden sie jeweils mehr als 20 Kilogramm Haschisch in Päckchen.

Noch während der Durchsuchung fiel den Einsatzkräften ein weiterer Wagen auf. Der Fahrer kam von der Autobahn und fuhr rückwärts über die Parkplatzabfahrt in Richtung der Lkw-Stellplätze. Wegen des ungewöhnlichen Fahrmanövers nahmen die Beamten auch diesen Wagen unter die Lupe. Dabei bemerkten sie ebenfalls starken Cannabisgeruch. In den sieben Kartons des zweiten Autos lagen ebenfalls jeweils mehr als 20 Kilogramm Haschisch. Insgesamt waren die Drogen auf rund 3.300 Päckchen verteilt.

Die 31 Jahre alte Fahrerin des ersten Autos und der 48 Jahre alte Fahrer des zweiten wurden vorläufig festgenommen und der Polizei übergeben. Da keine Haftgründe vorlagen, kamen sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wieder frei.

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