14. August 2026 – dpa
Nach dem Aus in Stare Jablonki bleibt die entscheidende EM-Phase in Polen ohne deutsche Teams. Wer im Achtelfinale noch Hoffnung hatte – und wie die Partien liefen.
Die Beach-Volleyball-Europameisterschaft im polnischen Stare Jablonki geht ohne deutsche Beteiligung in die entscheidende Phase. Schon vor dem Viertelfinale sind alle sieben Teams des Deutschen Volleyball-Verbandes ausgeschieden.
Am Vormittag scheiterten Svenja Müller und Cinja Tillmann. Die in Hamburg trainierenden Europameisterinnen von 2024 verloren ihr Achtelfinale gegen die Niederländerinnen Katja Stam/Raisa Schoon mit 1:2 (17:21, 23:21, 12:15). Ebenfalls in der Runde der besten 16 Teams war Endstation für Anna-Lena Grüne und Sandra Ittlinger sowie Linda Bock und Lea Sophie Kunst.
Grüne/Ittlinger unterlagen den Tschechinnen Anna und Katerina Pavelkova 0:2 (19:21, 18:21), Bock/Kunst kassierten ein 0:2 (17:21, 18:21) gegen Tina Graudina und Anastasija Samoilowa aus Lettland. Melanie Paul und Louisa Lippmann waren bereits in den K.-o.-Playoffs in einem deutschen Duell mit 17:21 und 15:21 an Müller/Tillmann gescheitert.
Auch für die deutschen Männer war früh Endstation. Der Olympia-Zweite Nils Ehlers, der mit seinem Interimspartner Lui Wüst am vergangenen Wochenende noch das Elite-Turnier der Beach Pro Tour in Hamburg gewonnen hatte, unterlag in den Playoffs 0:2 (19:21, 33:35) gegen die Israelis Eylon Elazar/Kevin Cuzmiciov. Immerhin bis in das Achtelfinale ging es für Jonas Sagstetter/Sven Winter, die dort aber gegen die Franzosen Rémi Bassereau/Calvin Ayé mit 1:2 (21:16, 14:21, 17:19) verloren. Paul Henning und Lukas Pfretzschner scheiterten bereits in der Gruppenphase.