04. November 2026 – dpa

Bis April geöffnet

Janosch-Ausstellung in Wedel wird zum Ort des Abschieds

235 Bilder zeigen Janoschs Blick auf Freundschaft, Liebe und die Hoffnung auf eine friedlichere Welt. Nach dem Tod des Schriftstellers und Illustrators bekommt die Schau eine neue Bedeutung.

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Der Künstler und Autor Janosch ist im Alter von 95 Jahren gestorben. (Archivbild)

Tiger, Bär und Tigerente: Mit diesen Figuren hat Janosch sein Publikum begeistert. Im Barlach-Kunstmuseum in Wedel (Kreis Pinneberg) läuft noch bis zum 4. April nächsten Jahres eine Ausstellung, die dem am Dienstag im Alter von 95 Jahren gestorbenen Schriftsteller und Illustrator gewidmet ist.

Der Titel der Ende Oktober eröffneten Ausstellung lautet «Janosch - Die Erfindung der Freundschaft». In einer Mitteilung des Museums heißt es: «Diese Ausstellung versteht sein Werk als einen großen künstlerischen Entwurf menschlichen Zusammenlebens. In den 235 Bildern begegnen uns Freundschaft, Liebe, Fürsorge, Freiheit, die Sehnsucht nach Glück und die Hoffnung auf eine friedlichere Welt.»

Mit dem Tod des Künstlers, der mit liebevoll illustrierten Büchern wie «Oh wie schön ist Panama» seit den 1970er-Jahren nicht nur Kindern in aller Welt große Freude bereitet hat, bekomme die Ausstellung in Wedel eine neue Bedeutung: «Sie wird zu einem Ort des Abschiednehmens von dem Künstler, der Generationen von Menschen begleitet und ihnen etwas geschenkt hat, das in seinen Bildern und Geschichten fortbesteht: die Zuversicht, dass das Leben trotz aller Widrigkeiten schön sein kann.»

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