04. November 2026 – dpa

Ermittlungen

125.000 Euro weg, aber kein Tiny House - Betrugsverdacht

Vergeblich wartet ein Ehepaar auf ein transportables Heim und zahlte wiederholt Geld. Der Schaden ist inzwischen sechsstellig. Nun ermittelt die Polizei.

h4vhz3kuby-v8-ax-s2048.jpeg
Wegen eines nicht gelieferten Mobilheims geht die Polizei einem Betrugsverdacht nach. (Symbolbild), Foto: Peter Kneffel/dpa

Seit Längerem wartet ein Ehepaar aus der Müritz-Region auf eine Art transportables Haus auf Rädern und hat nun Anzeige gestellt. Es gehe um den Verdacht des Betrugs und einen Schaden von inzwischen etwa 125.000 Euro, teilte die Polizei mit.

Über eine polnische Firma hat das Paar demnach den Kauf des Mobilheims vereinbart. Eine Polizeisprecherin sprach von einer Art Tiny House, das als Anhänger bewegt werden könne.

Die Geschädigten zahlten laut Polizei wiederholt Geld. Die Fertigstellung und Übergabe des Mobilheims hätten sich jedoch immer wieder verzögert. Trotz wiederholter Nachfragen seien offenbar verschiedene Gründe für die Verzögerungen genannt und die Übergabe erneut in Aussicht gestellt worden. Bislang sei das Heim aber weder fertiggestellt noch übergeben worden. Die Polizei ermittelt.

News zum Nachhören

Aktuelles aus Mecklenburg-Vorpommern

Polizeimeldungen

Weitere Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Nachrichten aus Hamburg & Schleswig-Holstein

undefined
Audiothek