04. November 2026 – dpa

Brände

Verdacht auf schwere Brandstiftung nach Feuer in Rostock

Ein Feuer im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Rostock hat am Abend einen größeren Einsatz ausgelöst. Die Polizei hält einen technischen Defekt als Ursache für eher unwahrscheinlich.

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Nach einem Feuer in Rostock ermittelt nun die Kriminalpolizei. (Symbolbild)

Nach einem Wohnungsbrand im Rostocker Stadtteil Evershagen ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, teilte die Polizei mit. Das Feuer war am Abend in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines fünfstöckigen Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Ein technischer Defekt als Brandursache sei nach ersten Erkenntnissen eher unwahrscheinlich. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 150.000 Euro.

Die Bewohner des betroffenen Hauseingangs konnten ihre Wohnungen eigenständig verlassen, teilweise mit Unterstützung der Feuerwehr. Die Menschen im benachbarten Aufgang wurden vorsorglich evakuiert. Wegen der Witterung stellte die Feuerwehr einen Bus als Aufenthaltsmöglichkeit bereit.

Die Feuerwehr konnte den Brand nach Polizeiangaben schnell löschen. Vier Wohnungen sind durch das Feuer vorerst nicht bewohnbar. Die Wohnungsgesellschaft stellte den betroffenen Bewohnern alternative Unterkünfte zur Verfügung. Alle übrigen Bewohner konnten nach etwa zwei Stunden in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf. Ob ein Brandursachenermittler hinzugezogen wird, sollte im Laufe des Tages entschieden werden.

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