19. September 2026 – dpa

Festtag

Literaturfestival Harbour Front startet mit USA-Fokus

Das Hamburger Literaturfestival Harbour Front gilt als eines der größeren deutschsprachigen Festivals. Und auch 2026 hat der Festivalchef wieder große Namen an die Elbe geholt.

mpkpm7ta3o-v7-ax-s2048.jpeg
Große Namen, große Literatur – das Hamburger Literaturfestival Harbour Front ist gestartet.

Der Bürgermeister liest aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung: Auf diese Weise ist das Hamburger Literaturfestival Harbour Front am Nachmittag in seine 17. Runde gestartet. Peter Tschentscher (SPD) hat aus dem wichtigen Dokument der US-Geschichte von 1776 gelesen. Zudem gab es auf der Bühne im Thalia Theater weitere Beiträge, die sich um Amerika drehten. Der offizielle Auftakt des Festivals stand unter dem Motto «Hamburg liest Amerika – The American Dream: eine verlorene Liebe?».

Das Festival, das zu den größten Literaturfestivals im deutschsprachigen Raum zählt, geht nun bis zum 11. Oktober und begrüßt wieder zahlreiche namhafte Autorinnen und Autoren sowie Prominente. Nobelpreisträgerin Han Kang und Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) waren bereits da.

Zur langen Liste der bekannten Namen auf dem Literaturfestival zählen zudem Devid Striesow, Caroline Wahl, Bodo Wartke, Jan Weiler, Cornelia Funke, Ewald Arenz, Ralph Caspers, Charlotte Link, Olli Dittrich, Bela B. Felsenheimer, Charly Hübner, Elena Fischer, Margit Auer, Joschka Fischer, Martina Gedeck, Robert Habeck, Leonie Swann, Juli Zeh und Marc-Uwe Kling.

In diesem Jahr werden bei den 70 Veranstaltungen an den 20 Spielorten etwa 30.000 Menschen erwartet. Das Harbour Front 2026 ist die zweite Ausgabe unter der künstlerischen Leitung von Joachim Lux. Der langjährige Intendant des Hamburger Thalia Theaters hatte das Festival 2025 neu positioniert, neue Gesprächsreihen sowie literaturhistorische und politische Formate gestartet.

Weitere Nachrichten aus Hamburg & Schleswig-Holstein

Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

undefined
Audiothek