30. August 2025 – dpa

Tierschutz

Nabu mahnt zum besseren Schutz der Fledermäuse

Nicht nur Menschen sind von mangelndem Wohnraum betroffen - auch die Fledermäuse haben es schwer. Wie kann man den Tieren helfen? Auch darum geht es bei der diesjährigen «Batnight».

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Fledermäuse leiden unter Wohnungsnot. (Archivbild), Foto: Armin Weigel/dpa

Aufgrund von Haussanierungen haben Fledermäuse nach Einschätzung des Naturschutzbundes (Nabu) zu wenig Schlupflöcher. In Hamburg und Schleswig-Holstein sind demnach rund 15 Fledermausarten heimisch. Doch diese stünden vor vielen Herausforderungen. Dazu komme das Insektensterben, weshalb viele Fledermäuse nicht mehr ausreichend ernährt seien, sagte eine Sprecherin des NABU Hamburg auf Anfrage.

Die «BatNight», die am Wochenende international stattfindet, soll auf die Fledermäuse aufmerksam machen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat der Nabu viele Aktionen rund um die Tiere geplant. In Hamburg können zum Beispiel in Farmsen Fledermäuse beobachtet werden und in Schleswig-Holstein gibt es unter anderem in Kiel, Mölln und Harrislee Aktionen. Ansonsten könnten die Tiere besonders gut an Gewässern oder in Parks gesehen werden, sagte die Nabu-Sprecherin. Dazu eigne sich in Hamburg besonders der Jenischpark.

Auch zu Hause könnten Maßnahmen zum Fledermausschutz ergriffen werden, sagte Susanne Lenhard von der Fledermaushilfe Hamburg. Pflanzen, die in der Nacht blühen, könnten Nachtfalter anlocken und den Fledermäusen als Nahrung dienen. Auch der Verzicht auf Pestizide schütze die Tiere.

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