27. August 2026 – dpa
Kiel gewinnt zum Saisonauftakt mit 35:27 gegen Lemgo. Vor allem Neuzugang Domen Makuc und Torhüter Andreas Wolff überzeugen. Die Füchse präsentieren sich besser als bei der Niederlage im Supercup.
Der THW Kiel ist mit einem Sieg in die neue Saison der Handball-Bundesliga gestartet. In eigener Halle setzten sich die Norddeutschen mit 35:27 (17:15) gegen den TBV Lemgo Lippe durch. Beste Werfer waren der Kieler Lukas Zerbe mit sieben Treffern und der Lemgoer Joël Willecke mit acht Toren.
Nach der Supercup-Niederlage gegen den Meister Magdeburg besiegten die Füchse Berlin später am Abend die MT Melsungen mit 33:31 (17:9). Matthes Langhoff verhalf dem Hauptstadt-Club dank seiner neun Treffer als bester Werfer zum Auftakterfolg.
Kiels neuer Coach Börge Lund setzte im Angriff zunächst auf die bewährten Kräfte. Elias Ellefsen á Skipagøtu führte Regie, Harald Reinkind Eric Johansson agierten neben dem Färinger im Rückraum. In der Abwehr kam dann Julian Köster. Der Zugang vom VfL Gummersbach bildete gemeinsam mit dem Kroaten Veron Nacinovic den Innenblock.
Der THW startete gut. Rune Dahmke sorgte in der 11. Minute mit seinem Treffer zum 7:3 für eine Vier-Tore-Führung. Die Lipper zeigten sich aber unbeeindruckt und glichen die Partie beim 9:9 (15.) wieder aus.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es fast sechs Minuten bis zum ersten Treffer. Samuel Zehnder verkürzte per Siebenmeter auf 16:17 für die Gäste. Danach jedoch übernahm der Rekordmeister wieder die Initiative. Im Angriff sorgte der vom FC Barcelona gekommene Slowene Domen Makuc für die Akzente, in der Abwehr war Nationaltorhüter Andreas Wolff mit 14 Paraden ein starker Rückhalt.
Beim 24:18 (43.) war der Vorsprung auf sechs Tore angewachsen. Kiel gab die Kontrolle über das Spiel nicht mehr ab und feierte einen ungefährdeten Heimerfolg.