15. Oktober 2026 – dpa
Der tödliche Absturz bei Uetersen ereignete sich nur eine Minute nach dem Start. Was die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen über die letzten Sekunden des Fluges berichtet.
Gut zwei Monate nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs westlich von Uetersen (Kreis Pinneberg) ist die Unglücksursache geklärt. «Im Abflug, kurz nach dem Start, kam es zu einer Triebwerksstörung in dessen Folge das Flugzeug abkippte, steil zu Boden stürzte und aufschlug», schreibt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen in einem Zwischenbericht von Ende September. Zuvor hatte der NDR berichtet.
Bei dem Absturz am 9. August war der 42 Jahre alte Pilot aus dem Kreis Pinneberg ums Leben gekommen. Der Mann war dem Zwischenbericht zufolge auf dem Weg vom Flugplatz Reinsdorf (Brandenburg) nach Dänemark gewesen und auf dem Flugplatz Uetersen/Heist (Kreis Pinneberg) zwischengelandet.
Nach dem Tanken und Beladen wollte der Mann nach Endelave in Dänemark weiterfliegen und startete um 12.57 Uhr. Als der Betriebsleiter des Flughafens den Piloten anfunkte, habe dieser «Notfall, Notfall» gerufen, heißt es in dem Bericht. Um 12.58 Uhr sei die Maschine dann steil durch Bäume gestürzt.