04. November 2026 – dpa

Tarifverhandlungen

Warnstreikwelle im Norden vor bisherigem Höhepunkt

Auch im Norden verhandeln Arbeitgeber und Gewerkschaft der Metall- und Elektroindustrie. Nun will die IG Metall nochmals den Druck erhöhen und die Streikwelle weiter aufbauen.

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Im Norden sollen die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie ausgeweitet werden. (Symbolbild)

Die Gewerkschaft IG Metall hat für den Norden den bisherigen Höhepunkt der aktuellen Warnstreikwelle angekündigt. Beschäftigte aus 96 namentlich angekündigten Betrieben seien für Donnerstag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, teilte die IG Metall Küste mit. Die Warnstreiks sollen demnach Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und das nordwestliche Niedersachsen treffen.

Hintergrund ist der aktuelle Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie. Die IG Metall fordert unter anderem fünf Prozent mehr Geld. Am Mittwoch beteiligten sich laut IG Metall Küste am bislang größten Warnstreiktag mehr als 6.500 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen.

Der Aufruf zu Arbeitsniederlegungen für Donnerstag richtet sich laut Gewerkschaft unter anderem an Beschäftigte der Airbus-Standorte in Hamburg, Stade und Nordenham; von Siemens Gamesa in Cuxhaven; der Meyer Werft in Papenburg; von TKMS in Kiel und Wismar; von Dräger in Lübeck; der Neptun Werft und von Liebherr in Rostock sowie von ZF Airbag in Laage.

Die dritte Tarifverhandlung findet demnach am Freitag in Bremen statt. Die IG Metall Küste verhandelt für insgesamt 130.000 Beschäftigte in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und im nordwestlichen Niedersachsen. Auch anderswo in Deutschland laufen in der Branche Tarifverhandlungen begleitet von Warnstreiks.

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