09. September 2026 – dpa
Der AfD-Herausforderer von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sagt, seine Partei sei nicht per se gegen Ausländer. Fachkräfte seien willkommen. Im Übrigen sei auch Abwanderung ein Problem.
Der AfD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, hat sich für eine geregelte Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland ausgesprochen. Fachkräfteeinwanderung sei völlig in Ordnung, sagte Holm im TV-Duell von ntv und Ostseewelle eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Die illegale Zuwanderung müsse hingegen konsequent unterbunden werden.
Angesprochen auf das Wort Remigration, sagte Holm, es bedeute, Menschen ohne Aufenthaltsrecht in Deutschland nach Hause zu schicken. Es bedeute aber auch, für die Deutschen, die abwanderten, weil sie hier keine Perspektive sähen, die Bedingungen zu schaffen, dass sie zurückkehren.
Schwesig entgegnete, es gebe Grenzkontrollen, und die illegale Migration sei zurückgegangen. Viele Zugewanderte leisteten bereits ihren Beitrag hier.