11. Juli 2026 – dpa
Noch bis 25. Juli können sich Initiativen für den Nachbarschaftspreis bewerben. Drese lobt die Vielfalt der Projekte: «Mecklenburg-Vorpommern hat hier viel zu bieten.»
Initiativen und Projekte zum nachbarschaftlichen Engagement können sich noch bis zum 25. Juli um den Deutschen Nachbarschaftspreis bewerben. Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) rief zur Teilnahme auf. Der Nachbarschaftspreis der nebenan.de Stiftung für nachbarschaftliches Engagement ist mit bis zu 5.000 Euro dotiert.
«Ob es die Nachbarn sind, die lebendige Treffpunkte im eigenen Quartier geschaffen haben, der Gemeinschaftsgarten ums Eck, inklusive Sport- und Kulturangebote, die allen offenstehen, oder ganz andere kreative Projekte: Mecklenburg-Vorpommern hat hier viel zu bieten», teilte Drese mit. Das zeige auch ein Blick auf die Landessieger der Vorjahre, die hervorragende Vorbilder seien und zeigten, wie unterschiedlich nachbarschaftliches Engagement aussehen könne. Beispiele seien etwa Allerhand e.V. aus Qualitz (Landkreis Rostock) mit einem offenen Werkstatthaus und MittwochsMa(h)lzeit in Parchim, wo es nicht nur ein warmes Essen, sondern auch Gemeinschaft gebe.
Teilnahmeberechtigt sind den Angaben zufolge Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen, Sozialunternehmen und Kommunen sowie engagierte Gruppen oder lose Zusammenschlüsse von engagierten Nachbarn. Die Auszeichnung soll am 17. November in Berlin erfolgen.