13. Juli 2026 – dpa
Uni und Unimedizin in Greifswald wollen Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz bündeln. Dafür gibt es ein neues Zentrum. Aber das ist nicht alles.
Mit einem neuen fächerübergreifenden Zentrum wollen die Universität und die Universitätsmedizin Greifswald die Forschung im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) stärken. Das Center for Data and AI Research (CEDAR) wurde am Montag eröffnet, wie die Universität bekanntgab.
Gleichzeitig erweitert die Universität nach eigenen Angaben ihr Lehrangebot mit einer neuen Professur und einem deutschlandweit einzigartigen KI-Bachelorstudiengang zu gesellschaftlichen, ethischen und kulturellen Fragen künstlicher Intelligenz.
«Künstliche Intelligenz ist eine der prägenden Schlüsseltechnologien unserer Zeit», betonte Rektorin Katharina Riedel. Es gehe bei dem neuen Zentrum nicht nur um technologische Innovation, sondern auch um eine verantwortungsvolle Gestaltung von KI. Sie müsse dem Menschen dienen. Das Zentrum soll laut Uni koordinieren, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Austausch fördern und bei der Einwerbung von Geldern helfen.
Die Unimedizin in Greifswald realisiert bereits mehrere KI-Projekte - so geht es dort etwa darum, anhand von Netzhautaufnahmen Hinweise auf Krankheiten und gesundheitliche Risiken zu liefern. Ein anderes Projekt unter Beteiligung auch der Universitätsmedizin Rostock zielt auf eine bessere Früherkennung einer Sepsis ab.