03. November 2026 – dpa
Mehr als tausend Unfälle durch Überholmanöver hat es im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern gegeben. Neun Menschen sterben bei den Unfällen. Nun will die Polizei verstärkt kontrollieren.
Rostock/Neubrandenburg (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern hat es im Jahr 2025 mehr als 1.100 Unfälle wegen Überholfehlern gegeben. Dabei wurden 66 Menschen schwer und 189 leicht verletzt, neun Menschen kamen ums Leben, wie die Polizei Rostock und Neubrandenburg in einer gemeinsamen Pressemitteilung mitteilten. Etwas mehr als 260 der Unfälle hatten Personenschäden zur Folge. Die Zahlen waren im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig.
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, nimmt die Polizei im November das Thema Überholen verstärkt in den Blick. Im Rahmen der landesweiten Kontrollkampagne «Fahren.Ankommen.LEBEN!» sollen zudem der gewerbliche Personen- und Güterverkehr sowie unter anderem die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten überprüft werden. Die Kontrollen finden den gesamten Monat über in Mecklenburg-Vorpommern statt. Der Auftakt ist für den 3. November im Bereich der Polizeiinspektion Anklam geplant.