13. August 2026 – dpa
Eine Reise von Schwerin nach Hamburg - heute selbstverständlich, für die meisten DDR-Bürger unmöglich. Daran erinnert MV-Regierungschefin Manuela Schwesig.
Zum 65. Jahrestag des Mauerbaus hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) es als großes Glück bezeichnet, «dass wir heute in einem vereinten Deutschland in Frieden, Freiheit und Demokratie leben». Es sei schön, dass eine Reise von Schwerin nach Hamburg oder von Rostock nach München heute die selbstverständlichste Sache der Welt ist, erklärte sie in Schwerin. «Das müssen wir uns unbedingt bewahren.»
Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 sei die deutsche Teilung für 28 Jahre zementiert worden, erinnerte Schwesig. «Sie war das Symbol für Unfreiheit in der DDR.» Am 13. August 1961 war der Bau der Mauer begonnen worden.
Am Jahrestag ihrer Errichtung werde derer gedacht, die beim Versuch, die Mauer oder die innerdeutsche Grenze zu überwinden, ums Leben gekommen sind oder in Folge von Fluchtversuchen verletzt, inhaftiert oder drangsaliert wurden, so Schwesig.