05. November 2026 – dpa

Wismar

Verdächtiges Paket mit Kabeln vor Wache verursacht Aufregung

Rund 300 Meter um die Polizeiwache in Wismar werden abgesperrt, weil unklar ist, welche Gefahr von einem Paket ausgeht. Dann gibt es Entwarnung. Wenig später klopft die Polizei bei einem 40-Jährigen.

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Der Munitionsbergungsdienst musste am frühen Morgen wegen eines verdächtigen Päckchens mit Kabeln ausrücken. (Illustration)

Ein verdächtiges Paket mit mehreren Kabeln vor einer Polizeistation in Wismar hat einen Polizeieinsatz mit mehreren Straßensperrungen ausgelöst. Das Paket war am frühen Morgen von einer Streifenbesatzung vor dem Haupteingang der Polizeiinspektion entdeckt worden, wie eine Sprecherin sagte.

Weil zunächst unklar war, wie gefährlich das Paket sein könnte, wurde der Bereich etwa 300 Meter um die Wache herum abgesperrt. Der Munitionsbergungsdienst gab schließlich Entwarnung: In dem Paket war nichts Gefährliches.

Die Beamten hegten rasch einen Verdacht, wer das Paket vor die Tür gelegt haben könnte: In der Nacht davor hatte ein 40 Jahre alter Deutscher unberechtigt das Gelände der Polizeiinspektion Wismar betreten, wie es hieß. Nachdem der Mann des Geländes verwiesen worden war, hatte er gegenüber Polizeibeamten mehrfach Drohungen ausgesprochen, wie es weiter hieß.

Am Nachmittag bekam der Mann Besuch von der Polizei. «Unter Hinzuziehung polizeilicher Spezialkräfte wurde seine Wohnung durchsucht», hieß es. «Dabei stellten die Einsatzkräfte Gegenstände sicher, die möglicherweise mit dem Paketfund in Verbindung stehen.» Darüber hinaus seien «betäubungsmittelähnliche Substanzen» gefunden worden.

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