24. August 2026 – dpa
38 Aussagen zu landespolitischen Themen im Nordosten und die Anklick-Möglichkeiten «stimme zu», «neutral» oder «stimme nicht zu» - das ist der Wahl-O-Mat im Internet. Jetzt ist der Selbsttest online.
Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht es ab sofort jedem im Internet, die persönlichen Ansichten mit den Positionen der politischen Parteien zu vergleichen. Dazu hat eine Redaktion aus 37 Frauen und Männern 38 Aussagen zu wichtigen Themen formuliert und Antworten aus den Wahlprogrammen der am 20. September antretenden Parteien dazugestellt, wie Projektleiterin Pamela Brandt von der Bundeszentrale für politische Bildung in Schwerin erläuterte. Die Antworten seien von den Parteien autorisiert worden.
Nutzer können dann «stimme zu», «neutral» oder «stimme nicht zu» anklicken. Am Ende berechnet der Wahl-O-Mat, welche Parteien den eigenen Ansichten am ehesten entsprechen.
Die Bundeszentrale, die den Wahl-O-Mat als spielerische Möglichkeit zur Beschäftigung mit bevorstehenden Wahlen seit 2002 organisiert, rechnet mit einer großen Resonanz. In Sachsen-Anhalt, wo am 6. September ein neuer Landtag gewählt wird und der Wahl-O-Mat bereits vor zwei Wochen gestartet ist, seien schon 675.000 Nutzungen registriert worden, sagte Pamela Brandt. Bei der Landtagswahl davor in dem Bundesland seien es im gesamten vierwöchigen Zeitraum 460.000 Nutzungen gewesen.