29. Juli 2026 – dpa

Bauen

Zahl der Baugenehmigungen zieht an in MV

Vor allem Häuslebauer wollen verstärkt loslegen. Doch auch neue Mehrfamilienhäuser stehen in Mecklenburg-Vorpommern vor dem Baustart.

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Die Ämter in MV haben zuletzt wieder mehr Baugenehmigungen erteilt. (Symbolbild)

Die Zahl der Baugenehmigungen wächst wieder in Mecklenburg-Vorpommern. Von Januar bis Mai erteilten die zuständigen Behörden 1.377 Genehmigungen für Neu- oder Umbauten, wie aus aktuellen Daten des Statistischen Amtes MV hervorgeht. Im gleichen Zeitraum 2025 waren es lediglich 932 gewesen, von Januar bis Mai 2023 hingegen 1.448.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen stieg von 1.137 im Zeitraum Januar bis Mai 2025 auf nunmehr 1.768. Fast jede dritte neue Wohnung soll dabei in einem Einfamilienhaus (595 Baugenehmigungen) entstehen. Dies entspricht beinahe einer Verdoppelung im Vergleich zu den in den ersten fünf Monaten 2025, als 333 Häuslebauer ihre Baugenehmigung bekamen.

In Mehrfamilienhäusern sind den Angaben zufolge 885 neue Wohnungen geplant nach 546 ein Jahr zuvor. Für Bürogebäude, Werk- und Lagerhallen sowie andere sogenannte Nichtwohngebäude blieb die Zahl der Baugenehmigungen mit 185 auf Vorjahresniveau.

Der Bauwirtschaft winken Millionen-Umsätze, sollten alle Bauten wie geplant ausgeführt werden. Die veranschlagten Kosten für alle in den ersten fünf Monaten 2026 genehmigten Vorhaben belaufen sich dem Amt zufolge auf 846 Millionen Euro. Das meiste Geld wollen Bauherren demnach im Landkreis Vorpommern-Rügen mit 180 Millionen Euro investieren, im Landkreis Rostock mit 148 Millionen Euro und in der Landeshauptstadt Schwerin mit rund 139 Millionen Euro.

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