Landtagswahl 2026

CDU Mecklenburg-Vorpommern

Daniel Peters
@CDU
Spitzenkandidat und CDU-Landeschef

Daniel Peters

Geboren: 11. Juni 1981 in Rostock
Wohnort: Rostock
Gelernter Beruf: Politikwissenschaftler
Familie: verheiratet, ein Kind

"Unser Anspruch war und bleibt, unsere Heimat Mecklenburg-Vorpommern besser zu machen."

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CDU-Spitzenkandidat und Landesparteichef Daniel Peters betont im aktuellen Wahlkampf immer wieder die Bedeutung der Landtagswahlen am 20. September. Die Menschen im Land spürten, dass Mecklenburg-Vorpommern vor einer historischen Weggabelung stehe. „Unser Anspruch war und bleibt, unsere Heimat Mecklenburg-Vorpommern besser zu machen.“ Die Situation sei nicht einfach, räumte Peters ein. Ein Ergebnis von viereinhalb Jahren rot-roter Regierung sei auch, dass es die politischen Ränder fast zur Umfragemehrheit in MV gebracht hätten. Der Eindruck sei aber falsch, dass es nur um SPD und AfD gehe. Vielmehr hätten die Wählerinnen und Wähler die Wahl, wie es mit Wirtschaft, Gesundheit, Sicherheit und Bildung weitergehe. „Was uns leider fehlt, ist eine Landesregierung, die den Motor anwirft, anstatt Zucker in den Tank zu schütten.“, so der 45-Jährige.

Das über 120 Seiten umfassende und in zehn Abschnitte gegliederte CDU-Wahlprogramm stehe in der klaren Tradition des für die Partei wegweisenden Grundsatzprogramms der CDU Mecklenburg-Vorpommern von 2019 und übersetze dessen Leitgedanken in konkrete Politik. „Im Zentrum des Handelns steht dabei das christliche Menschenbild, aus dem sich eine Politik ableitet, die die unveräußerliche Würde jedes Einzelnen achtet“, heißt es zu den Grundsätzen. Zum Programm gehört auch ein Neun-Punkte-Plan mit zentralen Themen, die die CDU verbindlich umsetzen will. Das sei kein „Wünsch-Dir-Was“, sondern es handele sich um ganz konkrete Zusagen, um den Alltag spürbar zu verbessern, so Peters. Ein Kernpunkt ist eine Unterstützung junger Familien beim Kauf selbstgenutzter Wohnimmobilien von 15.000 Euro pro Kind über einen Zeitraum von zehn Jahren. Mit dieser Forderung scheiterte die CDU allerdings im Schweriner Landtag, worauf Peters mit Enttäuschung reagierte. Für viele junge Familien in Mecklenburg-Vorpommern rücke der Traum vom Eigenheim immer weiter in die Ferne. Die Nordost-CDU macht sich in ihrem Programm auch für eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen stark, in der alle wichtigen Behördengänge gebündelt erledigt werden können. Weiter sollen Gendersternchen in der öffentlichen Verwaltung abgeschafft, soziale Medien für Kinder und Jugendliche erst ab 13 Jahren verfügbar sein und private Handys an Schulen bis zur 10. Klasse verboten werden.

Unter den Direkt- und Listenkandidaten der CDU befinden sich viele prominente CDU-Namen aus der aktuellen Landtagsfraktion wie z.B. Katy Hoffmeister, Franz-Robert Liskow, Torsten Renz, Harry Glawe oder Ann Christin von Allwörden. (osw/dpa)



AKTUELLE MELDUNGEN AUS DEM WAHLKAMPF

04.08.26 | KOMPETENZTEAM VORGESTELLT Vom Schulleiter, einem Start-up-Gründer, über Landwirte bis hin zu einem bundesweit bekannten Polizeigewerkschafter - die CDU in Mecklenburg-Vorpommern hat ein sogenanntes Kompetenzteam vorgestellt, das sie während des Landtagswahlkampfes und darüber hinaus beraten soll. Es gehe darum, Praktiker zu Wort kommen zu lassen, sagte CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters bei der Vorstellung in Rostock. Die zwei Frauen und sieben Männer stammen nicht etwa aus der CDU-Landtagsfraktion. Es handele sich um tolle Persönlichkeiten, die viel Wissen und Erfahrung mitbrächten. „Alle, die hier sitzen, sind ministrabel“, sagte Peters zwar. Um ein „Ticket für ein Minister- oder Staatssekretärsamt“ gehe es aber derzeit nicht. „Es ist die Zeit, in einem Wahlkampf über die richtigen Lösungsansätze für Mecklenburg-Vorpommern zu reden, über die Inhalte zu reden.“
Zu den bekannteren Mitgliedern des Teams gehört der ehemalige, langjährige Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, der durch seine Wortmeldungen zu Themen wie Sicherheit und Polizei bundesweit bekannt ist. Er ist im Kompetenzteam für Sicherheit zuständig. Bereits vergangene Woche traten Lars Schwarz als Zuständiger für Wirtschaft und Marco Gemballa als Agrar-Experte als Teil des Teams auf.
Ein wiederkehrendes Thema bei der Vorstellung des Teams war die Forderung, Menschen mehr Verantwortung zuzutrauen, ob als Unternehmer, Schulleiter oder in Kommunen. (dpa)

28.07.26 | SONNTAGSÖFFNUNG IN INNENSTÄDTEN Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern will im Falle eines Wahlerfolgs in den ersten 100 Tagen nach der Landtagswahl die Sonntagsöffnung für Geschäfte in den Innenstädten ermöglichen. „Und wenn es erst einmal für eine Zeit ist“, sagte Lars Schwarz, im Kompetenzteam der CDU zur Wahl für das Thema Wirtschaft zuständig. Schwarz betonte bei der Vorstellung des 100-Tage-Sofortprogramms in Schwerin: „Wir wollen lebendige Innenstädte.“ Die Rahmenbedingungen gegenüber dem Onlinehandel müssten verbessert werden. Die Union müsste allerdings wohl mit Gegenwind von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rechnen.
Weiter plant die CDU einen Landesbürgschaftsfonds für den Klein- und Mittelstand aufzulegen, wie der CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters sagte. „Mit diesen Ausfallbürgschaften des Landes verbessern wir die Kreditfähigkeit von Unternehmen.“ Mit Blick auf innovative Zukunftsunternehmen will die Union den Angaben zufolge einen „Start-up-Fonds MV“ in Höhe von jährlich zehn Millionen Euro auflegen. Damit sollen Gründer in der Startphase unterstützt werden. Mecklenburg-Vorpommern liegt bei der Gründung von Start-ups trotz zweier Universitäten und mehrerer Hochschulen im deutschlandweiten Vergleich hinten.
Weitere Ankündigungen betreffen die sofortige Aussetzung aller landesrechtlichen Berichts- und Dokumentationspflichten mit Ausnahme der kritischen Infrastruktur, eine 3.000-Euro-Azubi-Prämie für Abschlüsse in wichtigen Ausbildungsfeldern und eine internationale Fachkräfteoffensive. Außerdem spricht sich die MV-Union gegen ein Zurückfahren der Minijobs aus.
In der Landwirtschaft will die CDU die Bauern von Vorschriften befreien, wie der Agrar-Experte im Kompetenzteam, Marco Gemballa, sagte. Dazu sollen etwa das Landeswassergesetz, das Dauergrünlanderhaltungsgesetz, die Brandschutzverordnung und die Landesbauordnung geändert werden. (dpa)


CDU MV Die Mitte ist das Beste
Foto: CDU

23.07.26 | WAHLKAMPAGNE VORGESTELLT Mit Hilfe des Sympathieträgers Fischbrötchen will die CDU dem Wähler die politische Mitte schmackhaft machen. „Die Mitte ist das Beste“ lautet der Wahlslogan, den Landesparteichef und Spitzenkandidat Daniel Peters in Schwerin vorstellte. Der Slogan gelte sowohl für Fischbrötchen als auch in der Politik, sagte der 45-Jährige. Präsentiert wird etwa ein Plakat, auf dem der Spitzenkandidat im T-Shirt mit Fischbrötchen-Aufdruck zu sehen ist. „Daniel Peters. Politik in lecker“, steht darunter. Den Wahlkampfstand krönt ebenfalls eine lecker aussehende Semmel mit Hering und Zwiebelringen zwischen beiden Hälften. Die Frage sei: „Übernehmen die Ränder das Land oder bleibt Deutschland stabil durch eine starke Mitte?“ Bleibe es in Mecklenburg-Vorpommern bei einem Linksbündnis oder übernehme der rechte Rand? „Beides wäre schlecht“, sagte Peters. Die CDU sei die politische Mitte, nur sie könne das Land wieder auf Kurs bringen, sagte er.
Auf ihren Plakaten betont die Union etwa ihre Wirtschaftskompetenz und spricht sich für den Erhalt der Gymnasien aus. Versprochen werden auch 15.000 Euro Baukindergeld und 2.000 Euro Zuschuss zum Führerschein für ehrenamtlich aktive Jugendliche. CDU-Generalsekretärin Katy Hoffmeister sagte: „Besser wird es nur mit uns.“ (dpa)


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