Landtagswahl 2026

Die Linke Mecklenburg-Vorpommern

Simone Oldenburg
@DIE LINKE
Spitzenkandidatin und Bildungsministerin

Simone Oldenburg

Geboren: 22. März 1969 in Wismar
Beruf: Lehrerin/Schulleiterin
Familie: verheiratet, ein Kind

"Wo links ist, hat rechts außen keinen Platz."


Die Linke zieht eine überwiegend positive Bilanz ihrer Regierungsbeteiligung der vergangenen Jahre. Die Partei habe in der Koalition mit der SPD gezeigt, „wie verlässliches Regieren aussieht“, sagt Linken-Landeschef Hennis Herbst. Er erwähnte dabei auch Verbesserungen in den Kinderkrippen und Horten ab 2027, die die Landesregierung nach einem Volksbegehren jüngst angekündigt hatte.

Spitzenkandidatin ist Bildungsministerin Simone Oldenburg. Auf der Landesliste stehen 25 Kandidatinnen und Kandidaten, viele davon finden sich auch als Direktkandidaten für die 36 Wahlkreise in MV wieder.

Im Wahlprogramm 2026 setzt die Partei auf soziale Sicherheit, mehr Investitionen in Bildung und einen konsequenten Kampf gegen Rechtsextremismus. In dem rund 60-seitigen Dokument mit dem Leitmotiv „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch.“ findet sich u.a. ein 300-Millionen-Euro-Bildungspaket für mehr Personal und individuelle Förderung auf den Weg bringen. Die beitragsfreie Kita solle beibehalten werden. MV stehe bundesweit an der Spitze bei der Chancengerechtigkeit in der Bildung, sagt Simone Oldenburg. „Wir hören nicht auf, auch in die Zukunft der Jugendlichen und damit in unser aller Zukunft zu investieren.“
Investieren möchte die Partei auch in Kinder- und Jugendarbeit, Kultur, Mobilität im ländlichen Raum, digitale Infrastruktur sowie Beratungs- und Hilfsangebote für Betroffene digitaler Gewalt.
Beim Thema Wohnen kündigt die Linke an, kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen auszubauen und steigende Mieten stärker zu regulieren. Zudem sollen energetische Sanierungen und Klimaschutz generell sozialverträglich gestaltet werden. Mit einer Bundesratsinitiative soll Wohnen als Grundrecht im Grundgesetz verankert werden.
Rechtsextremismus als eine der größten Bedrohungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt will die Linke laut Wahlprogramm konsequent bekämpfen. „Wo links ist, hat rechts außen keinen Platz“, sagte Oldenburg.
Die Linke will außerdem die Bürgerbeteiligung und demokratiefördernde Netzwerke fördern und demokratische Institutionen stärken. Zudem plant sie, ein Verbotsverfahren gegen die AfD durch das Bundesverfassungsgericht mitzuinitiieren. Der 8. Mai soll ein gesetzlicher Feiertag werden. Dieser Tag steht für die Befreiung vom Nationalsozialismus im Jahr 1945. (osw/dpa)

HIER >>> AUSFÜHRLICHES DIE LINKE-WAHLPROGRAMM

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