Landtagswahl 2026
BSW Mecklenburg-Vorpommern
Spitzenkandidat und Landesvorsitzender
Peter Schabbel
Geboren: 1966 in Berlin-Pankow
Beruf: Heilpraktiker/Rettungsassistent/
Praxis für Osteophatie in Parchim und Berlin
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11.09.2026
Sabine Firnhaber im Interview
Programmchef Tino Sperke im Gespräch mit Sabine Firnhaber vom BSW. Aufgezeichnet am 03.09.26.
Das "Bündnis Sahra Wagenknecht" (BSW) setzt zur Landtagswahl 2026 auf eine Doppelspitze: Landesparteichef Peter Schabbel aus dem Kreis Ludwigslust-Parchim steht dabei auf Listenplatz 1, an zweiter Stelle steht Sabine Firnhaber. Die Landwirtin war Mitorganisatorin der Bauernproteste und wurde 2020 zur Vizepräsidentin des Bauernverbandes MV gewählt. Diese Amt ruht derzeit wegen ihrer Kandidatur.
Im aktuellen Wahlkampf fällt das BSW durch provakante Plakatmotive auf, die unter der Überschrift "Gefährlich ehrlich" stehen. Die Partei fordert unter anderem, die Nord-Stream-Pipelines wieder in Betrieb zu nehmen und so wieder günstiges Gas und Öl aus Russland zu beziehen. Außerdem kritisiert das BSW die Ukraine-Politik der Bundesregierung.
AKTUELLE MELDUNGEN AUS DEM WAHLKAMPF
07.09.26 | BSW SPÜRT RÜCKENWIND Nach dem Einzug des BSW in den Landtag von Sachsen-Anhalt fühlt die Partei in Rückenwind für die Wahl am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern. „Sachsen-Anhalt hat gezeigt, dass Umfragewerte von vier Prozent keine Vorentscheidung sind. Bis zum Wahltag kann sich noch viel bewegen“, erklärte der BSW-Spitzenkandidat und Landesvorsitzende in MV, Peter Schabbel. In Sachsen-Anhalt hatten Umfragen das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kurz vor dem Urnengang bei 4 Prozent gesehen. Letztlich erhielt die Partei 5,3 Prozent der Stimmen. In MV lag das BSW ebenfalls in Umfragen zuletzt bei 4 Prozent. „Mit dem BSW im Parlament entstehen neue Möglichkeiten für politische Mehrheiten“, sagte Schabbel weiter. Wie in Sachsen-Anhalt, spricht sich auch das BSW in MV für die Wahl eines überparteilichen Ministerpräsidenten durch den Landtag aus. Der Regierungschef müsste dann mit wechselnden Mehrheiten regieren, so die Vorstellung der Partei. „Ein solches Modell könne eine Alternative zu Koalitionen sein, bei denen Parteien mit erheblichen programmatischen Unterschieden vor allem aus taktischen Gründen zusammenfinden“, meinte Schabbel.