Landtagswahl 2026
SPD Mecklenburg-Vorpommern
Foto: Susie Knoll / SPD MV
Ministerpräsidentin und Spitzenkandidatin
Manuela Schwesig
Geboren: 23. Mai 1974 in Frankfurt (Oder)
Wohnort: Schwerin
Gelernter Beruf: Diplom-Finanzwirtin
Familie: verheiratet, zwei Kinder
"Bei der MV-Wahl am 20. September geht es um eine Richtungsentscheidung."
Die SPD Mecklenburg-Vorpommern will mit Spitzenkandidatin Manuela Schwesig wieder stärkste Kraft bei der Landtagswahl am 20. September werden. Die 52-Jährige ist seit Juli 2017 Ministerpräsidentin und Vorsitzende der Landes-SPD.
Wichtigste Themen im SPD-Wahlprogramm sind Wirtschaft und Arbeitsplätze, Bildung und soziale Sicherheit sowie der Zusammenhalt in der Gesellschaft.
Unter anderem wollen die Sozialdemokraten eine Landesförderbank gründen, die an Unternehmen und Privatleute gezielt zinsgünstige Kredite ausreichen soll - etwa an junge Familien für den Erwerb einer Immobilie. Junge Menschen sollen mit einem zinslosen Kredit beim Führerschein unterstützt werden. Außerdem sollen in den kommenden fünf Jahren 1.000 Wohnheimplätze neu gebaut oder saniert werden. Die Praktikumsprämie im Handwerk, die laut Schwesig zuletzt von 600 jungen Leuten genutzt wurde, soll auf andere Bereiche der Wirtschaft ausgeweitet werden.
Schwesig: Richtungswahl am 20. September
Schwesig betont im aktuellen Wahlkampf immer wieder: „Bei der MV-Wahl am 20. September geht es um eine Richtungsentscheidung. Entweder Manuela Schwesig als Ministerpräsidentin mit einer starken SPD und einer starken, demokratischen, verlässlichen Regierung, oder die Alleinherrschaft der AfD, die unser Land spalten will und die in unserem Land Extremisten an die Macht lassen will.“
Insgesamt schickt die MV-SPD zur Landtagswahl 62 Kandidaten über ihre Landesliste ins Rennen. Nach Schwesig folgen auf der Liste Mitglieder ihres aktuellen Kabinetts und Spitzenfunktionäre der Partei im Landtag: Innenminister Christian Pegel, Landtagspräsidentin Birgit Hesse, Agrarminister Till Backhaus, Gesundheitsministerin Stefanie Drese. Auf Platz sechs der Vorschlagsliste steht der Fraktionsvorsitzende im Landtag, Julian Barlen, gefolgt von Kulturministerin Bettina Martin und dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses im Landtag, Thomas Krüger. Auf Platz neun steht die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nadine Julitz und auf Platz zehn Staatskanzleichef Patrick Dahlemann.
Die Landesliste einer Partei wird bei der Landtagswahl am 20. September mit der Zweitstimme gewählt. Die Erststimme gilt den Direktkandidaten, die in den 36 Wahlkreisen antreten. Sie werden von den Parteigliederungen vor Ort aufgestellt. Alle Direktkandidaten der SPD stehen auch auf der Landesliste.
Bei der Landtagswahl 2021 war die SPD mit 39,6 Prozent stärkste Kraft geworden. Im aktuellen Landtag stellt sie 34 der 79 Abgeordneten. (osw/dpa)
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