Landtagswahl 2026
AfD Mecklenburg-Vorpommern
Ministerpräsidenten-Kandidat und Mitglied des Bundestages
Leif-Erik Holm
Geboren: 1. August 1970 in Schwerin
Beruf: Elektromonteur, Volkswirt
Familie: verheiratet, vier Kinder
"Wir bringen unser Land wieder in Ordnung mit der Alleinregierung."
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Geschlossen und selbstbewusst zeigt sich die AfD in Mecklenburg-Vorpommern im aktuellen Wahlkampf für die Landtagswahl am 20. September. Der Landesvorsitzende und Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm bekräftigt regelmäßig den Anspruch seiner Partei, die alleinige Regierungsverantwortung im Herbst übernehmen zu wollen. „Die Altparteien haben es über die Jahrzehnte immer wieder versaubeutelt“, sagt Holm. „Wir bringen unser Land wieder in Ordnung mit der Alleinregierung.“ Holm bezeichnete die SPD als „überlebt“. Der Co-Vorsitzende der Landes-AfD visiert für die absolute Mehrheit die Marke von mindestens 43 Prozent an. Für die kommende Landtagswahl 2026 verzichtete der Bundestagsabgeordnete Holm auf einen Listenplatz und will Ministerpräsidentin Manuela Schwesig das Direktmandat im Wahlkreis in Schwerin abnehmen. Spitzenkandidat auf der Landesliste ist der AfD-Fraktionsvorsitzende im Landtag MV, Enrico Schult. Alle AfD-Kandidaten für die Landtagswahl findet ihr hier.
Zu den zentralen Punkten des Wahlprogramms - das die AfD auch "Regierungsprogramm" nennt - zählen bekannte Forderungen nach einer Begrenzung der Migration, einer erneuten Nutzung der deutsch-russischen Nord-Stream-Gas-Pipelines und Kritik am Windkraftausbau. Die Grunderwerbsteuer für die erste Immobilie soll auf null Prozent gesenkt werden. In dem mehr als 90 Seiten umfassenden Programm verspricht die Partei unter anderem eine Stärkung von Bildung, Sicherheitsbehörden und Gesundheitsversorgung. Unternehmen sollen durch weniger Bürokratie entlastet werden. Zudem fordert die AfD die Abschaffung des Tariftreue- und Vergabegesetzes, eine Rückkehr zur Kernenergie und ein Ende der CO2-Besteuerung. In der Migrationspolitik fordert die AfD eine „eigene Grenz- und Rückführungspolizei innerhalb der Landespolizei“ sowie eine Abschiebungshafteinrichtung. Die Finanzierung von aus ihrer Sicht „asylpolitischen Lobbygruppen“ und „extremistischen Strukturen“ durch Landesmittel solle beendet, die Förderung des Flüchtlingsrats MV eingestellt werden. In einer „Demokratieklausel“ als Voraussetzung für Landesförderungen soll es nicht nur um Verfassungstreue, sondern auch politische Neutralität gehen. (osw/dpa)
AKTUELLE MELDUNGEN AUS DEM WAHLKAMPF
28.08.26 | SPEZIALEINHEIT FÜR ABSCHIEBUNG GEFORDERT Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat auf einer Wahlveranstaltung in Grimmen eine neue Spezialeinheit für die Polizei gefordert. Diese Einheit müsse sich allein der Rückführung illegaler Migranten widmen, sagte der AfD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Leif-Erik Holm. Statt einer Erstaufnahmeeinrichtung „brauchen wir eine Ausreiseeinrichtung und diese werden wir etablieren“, sagte Holm vor rund 400 Gästen. Rund 150 Menschen beteiligten sich vor dem Kulturhaus in Grimmen an Gegendemonstrationen gegen die AfD-Veranstaltung, an der auch der Bundesvorsitzende Tino Chrupalla teilnahm. Parteichefin Alice Weidel wollte ursprünglich ebenfalls auftreten, sagte aber kurz vor Beginn der Veranstaltung ab. (dpa)
Das Hauptplakat-Motiv der AfD.
10.07.26 | VORSTELLUNG WAHLKAMPAGNE Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat ihre Plakatkampagne zur Landtagswahl vorgestellt – und gibt sich siegessicher. «Wir wollen unsere Heimat retten», sagte der Ministerpräsidentenkandidat und AfD-Landeschef Leif-Erik Holm in Schwerin. Mit 36 Prozent der Wählerstimmen sei er nicht zufrieden. «Wir wollen die Mehrheit erreichen und dazu ist noch sehr viel Zeit da.». Enrico Schult, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, untermauerte den Anspruch seiner Partei für die Wahl: Holm stehe für Aufbruch und nicht Stillstand. «Deshalb kämpfen wir für die absolute Mehrheit hier im Land», sagte Schult. Eines der Plakate hat den Titel «Ministerpräsident Leif-Erik Holm».