Bei Bekämpfung soll Technik aus anderen Bundesländern helfen

Waldbrand im Müritz-Nationalpark

Titelbild Waldbrand

Im Müritz-Nationalpark ist am 13. Juli 2026 ein größerer Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer betrifft Bereiche des Nationalparks, die teilweise auf ehemaligen militärisch genutzten Flächen liegen. Diese Flächen sind mit Munition belastet, wodurch die Löscharbeiten erschwert werden, da Einsatzkräfte bestimmte Bereiche aus Sicherheitsgründen nicht direkt betreten können.

Bei der Bekämpfung des sich ausbreitenden Feuers im Müritz-Nationalpark soll auch Technik aus anderen Bundesländern helfen. Es sei bundesweit eine Anfrage nach weiteren Kreisregnern gestellt worden, teilte der Landkreis mit. Diese Art Wassersprenger wird zur Bewässerung genutzt, um das Feuer einzudämmen.

Inzwischen brennen laut Landkreis etwa 163 Hektar, „größer werdend“, wie es in einer Mitteilung hieß. Der Ort Granzin bleibe weiterhin evakuiert. Etwa 330 Feuerwehreinsatzkräfte seien vor Ort. Zwei erweiterte Löschzüge aus den Landkreisen Rostock und Vorpommern-Greifswald blieben weiterhin vor Ort.

Wegen der Gefahr für die Bevölkerung wurden einzelne Orte in der Umgebung zeitweise evakuiert beziehungsweise die Bewohner über mögliche Evakuierungen informiert. Die Behörden warnten außerdem davor, das Brandgebiet zu betreten, da dort neben dem Feuer auch Gefahren durch Einsatzfahrzeuge, unwegsames Gelände und mögliche Munitionsreste bestehen.

Der Müritz-Nationalpark ist mit rund 322 Quadratkilometern der größte Waldnationalpark Deutschlands. Er schützt eine vielfältige Landschaft aus Wäldern, Seen und Mooren. Etwa 70 Prozent der Fläche sind bewaldet, weshalb Waldbrände in diesem Gebiet eine besondere Gefahr für Natur und Umwelt darstellen.

Die genaue Ursache des aktuellen Brandes ist nach den vorliegenden Informationen nicht abschließend geklärt. Die schwierigen Bedingungen durch trockene Vegetation, die besondere Beschaffenheit des Geländes und die Munitionsbelastung stellen jedoch große Herausforderungen für die Einsatzkräfte dar.

TIPP: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Checkliste für das Notgepäck zusammengestellt. Was ihr dabei beachten und vor allem nicht vergessen solltet, könnt ihr ...hier nachlesen.

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