29. Oktober 2026 – dpa

Homophobe Attacke

Angriff bei Dating-App-Treff - Durchsuchungen

Ein mutmaßlich schwulenfeindlicher Angriff führt die Polizei zu drei Verdächtigen im Hamburger Süden. Wie die Tat ablief und was die Ermittler bei den Durchsuchungen fanden.

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Der 19-Jährige war per Dating-App in eine Falle gelockt worden. Die Polizei hat drei Verdächtige ermittelt. (Symbolbild)

Rund ein halbes Jahr nach einem mutmaßlich schwulenfeindlichen Überfall auf einen 19-Jährigen hat die Polizei im Süden Hamburgs drei Wohnungen durchsucht. Die Durchsuchungsbeschlüsse richteten sich gegen drei Verdächtige, die zu der zehnköpfigen Gruppe gehört haben sollen, aus der heraus der 19-Jährige im Mai angegriffen und verletzt worden war, wie die Polizei mitteilte.

Ermittlern der Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts sei es gelungen, die Verdächtigen zu identifizieren. Ihre Wohnungen in Neugraben-Fischbek und Harburg seien bereits am Mittwoch durchsucht worden. Dabei seien Beweismittel sichergestellt worden - darunter Speichermedien, mutmaßliche Tatkleidung, eine Machete und ein Schlagring.

Ein 21 Jahre alter Verdächtiger sei in seiner Wohnung festgenommen worden, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aber mangels Haftgründen wieder auf freien Fuß gekommen. Die anderen beiden Männer seien nicht in ihren Wohnungen angetroffen worden.

Der 19-Jährige hatte sich im Mai über eine Dating-App zu einem Treffen mit einem anderen Mann verabredet. Dieser hatte ihn dann laut Polizei vom Treffpunkt zu einem Feldweg in Neugraben-Fischbek geführt, wo weitere Männer warteten.

Bevor ihm die Flucht gelang, sei der 19-Jährige aus der Gruppe heraus geschlagen und getreten worden. Er musste mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden.

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