08. Oktober 2026 – dpa

Über 20 Millionen Euro

Einnahmen aus Hundesteuer im Norden gestiegen

Wer einen Hund besitzt, der muss auch Steuern zahlen. Das Geld geht an die Kommunen, in der deren Besitzer oder Besitzerinnen leben. 2025 nahmen die Städte und Gemeinden mehr Hundesteuer ein.

5cjj7czby7-v11-ax-s2048.jpeg
Nicht alle Gemeinden nahmen mehr Hundesteuer ein. (Archivbild)

Die Städte und Gemeinden in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr nach vorläufigen Ergebnissen 20,5 Millionen Euro Hundesteuer eingenommen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Aufkommen aus der Hundesteuer damit um 2,1 Prozent, wie das Statistikamt Nord anlässlich des Welthundetages am 10. Oktober mitteilte.

Wie im Vorjahr erzielten die kreisfreien Städte Lübeck und Kiel mit 1,5 beziehungsweise 1,3 Millionen Euro die höchsten Aufkommen. In Hamburg stieg das Aufkommen aus der Hundesteuer im vergangenen Jahr den Statistikern zufolge nur geringfügig um 0,2 Prozent auf rund 5,6 Millionen Euro.

Trotz des landesweiten Zuwachses in Schleswig-Holsteins sank das Aufkommen aus der Hundesteuer in 568 Gemeinden, das ist mehr als die Hälfte der 1.104 schleswig-holsteinischen Gemeinden. Bei 501 Gemeinden stieg dagegen das Aufkommen. In 35 Gemeinden gab es demnach keine Veränderung. Darunter fallen 31 Gemeinden, die in den Jahren 2024 und 2025 keine Hundesteuer einnahmen.

Städte und Gemeinden legen selbst fest, wie viel Hundesteuer sie erheben. Zumeist ist die Haltung des ersten Hundes günstiger als die eines zweiten und weiterer Hunde. Dem Statistikamt Nord liegen eigenen Angaben zufolge keine Informationen zur Anzahl der Hunde und zu den Steuersätzen der Kommunen vor.

Weitere Nachrichten aus Hamburg & Schleswig-Holstein

Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

undefined
Audiothek