20. September 2026 – dpa
Sieben Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz in 30 Metern Höhe. Gebrannt hatte ein Kohlebunker, in dem rund 180 Tonnen Kohle gelagert wurden.
Das Feuer in 30 Metern Höhe in einem Kohlebunker des Hamburger Heizkraftwerks Tiefstack ist gelöscht. Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, kämpften 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr rund sieben Stunden gegen die Flammen. Gegen 18.30 Uhr am Samstag seien sie gelöscht gewesen. Durch den Brand wurde niemand verletzt, 51 Mitarbeitende wurde von der Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich gerettet.
Das Feuer war am Samstagmittag in einem von sechs Kohletagesbunkern ausgebrochen, in denen zusammen rund 180 Tonnen Kohle gelagert wurden. Der Bunker habe eine Grundfläche von fünf mal acht Metern, sagte der Sprecher weiter. Im Verlauf des Einsatzes sei das Feuer auch in etwa 20 Metern Höhe bemerkt worden. Mitarbeiter des Kraftwerkes hätten die Anlage schnell ausgeschaltet und so ein Ausbreiten des Feuers verhindert. Teile der Anlage wurden vorübergehend demontiert. Zudem wurde der Bunker teilweise entladen.
Laut Polizei lagen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die genaue Brandursache sowie die Schadenshöhe sollen ermittelt werden.