15. Oktober 2026 – dpa
Linke Aktivisten kippen Pferdemist vor der CDU-Zentrale in Hamburg ab. Der Protest steht im Zusammenhang mit der Wahl des Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt - was dahintersteckt.
Linke Aktivisten haben Pferdemist vor der Hamburger CDU-Parteizentrale abgekippt - aus Protest gegen die Wahl des AfD-Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt. Er kam möglicherweise mit Stimmen der CDU ins Amt. Zudem sei am Zaun der Villa am Leinpfad in Winterhude ein Transparent aufgehängt worden, auf dem die CDU bezichtigt werde, «den Weg frei für Faschisten» zu machen, sagte ein Parteisprecher der Deutschen Presse-Agentur.
Die Polizei bestätigte eine nicht angemeldete Versammlung von rund zehn Personen am Leinpfad. Von zwei Teilnehmern seien die Personalien festgestellt worden, hieß es vom Lagedienst der Polizei. Sie müssten nun zumindest mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht rechnen.
Der Vorfall in Hamburg war offenbar Teil einer bundesweiten Aktion der linksextremen Interventionistischen Linken. Die vom Hamburger Verfassungsschutz als gewaltorientiert eingestufte Gruppe bekannte sich in einer Pressemitteilung zu der Aktion.
Ähnliche Proteste habe es auch vor den CDU-Parteibüros in Halle, Leipzig, Berlin, Bremen, Nürnberg, Hannover und Aschaffenburg gegeben, hieß es in einer Pressemitteilung.