04. November 2026 – dpa

Länder-Zusammenarbeit

Schleswig-Holstein und Bayern kooperieren bei IT-Lösungen

Digitale Souveränität beginnt bei der Kontrolle öffentlicher Daten, sagt Schleswig-Holsteins Digitalisierungsminister Schrödter. Wie Bayern und der Norden dafür zusammenarbeiten wollen.

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Schleswig-Holstein und Bayern setzen sich gemeinsam für digitale Souveränität ein.

Schleswig-Holstein und Bayern wollen bei offenen IT-Lösungen zusammenarbeiten. Das Bayerische Staatsministerium für Digitales und die Staatskanzlei Schleswig-Holstein schlossen in Berlin eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

Staatliche Souveränität werde heute nicht mehr allein durch militärische Stärke oder die Fähigkeit bestimmt, Recht und Ordnung durchzusetzen, so der Digitalisierungsminister und Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein, Dirk Schrödter (CDU). «Sie hängt auch davon ab, ob wir in der Lage sind, kritische digitale Infrastrukturen zu kontrollieren, zu unseren Bedingungen zu entwickeln und die Hoheit über unsere öffentlichen Daten zu behalten.»

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) betonte, digitale Souveränität sei längst eine Frage staatlicher Handlungsfähigkeit. «Wer keine Alternative hat, ist ausgeliefert.» Dabei gehe es nicht um Abschottung oder digitale Autarkie, sondern um echte Wahlfreiheit auf Augenhöhe. «Wir wollen mit internationalen Tech-Konzernen zusammenarbeiten können, ohne von ihnen abhängig zu sein.»

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