21. August 2026 – dpa
Wismar feiert schon seit über zwei Jahrzehnten das Schwedenfest. Dann steht die Hansestadt ganz im Blau-Gelb der Landesfahne. Rund 100.000 Besucher werden bis Sonntag erwartet.
Mit donnernden Salutschüssen und bei strahlendem Sonnenschein ist in der Hansestadt Wismar das 25. Schwedenfest eröffnet worden. Schweden und Wismar seien seit vielen Jahren in Freundschaft verbunden, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bei der Eröffnung auf dem Marktplatz. «Das ist ein Fest des Friedens.»
Bis Sonntag erwartet die Besucher in der Altstadt und im Hafen eine Mischung aus Historienspektakel, Musik und buntem Markttreiben. Damit erinnert die Hansestadt Wismar an ihre langjährige Zugehörigkeit zu Schweden. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) war die mecklenburgische Hansestadt von schwedischen Truppen eingenommen worden.
Mit dem Friedensvertrag von Osnabrück 1648 fiel Wismar ebenso wie die nahe gelegene Insel Poel und einige Ämter in der Region dann für lange Zeit an Schweden. 1803 wurden Stadt und Umgebung an das Herzogtum Mecklenburg verpfändet und wiederum 100 Jahre später endgültig übergeben.
Beim Schwedenfest gibt es auf fünf Bühnen in der Altstadt und am Hafen bis zum Sonntag Kulturprogramme und Konzerte, die zum Teil von schwedischen Künstlern bestritten werden. Wie in den vergangenen Jahren rechnen die Veranstalter mit etwa 100.000 Gästen.