21. August 2026 – dpa

DFB-Pokal

St. Pauli setzt auch im Pokal auf Torhüter Ben Voll

Auch bei Rot-Weiss Essen steht Stammkeeper Ben Voll zwischen den Pfosten. Trainer Marcel Rapp verzichtet auf einer Rotation im Tor und ließ sein Team Elfmeter trainieren.

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Ben Voll wird auch gegen Rot-Weiss Essen im St.-Pauli-Tor stehen. (Archivbild)

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli wird mit Stammtorhüter Ben Voll auch in die erste DFB-Pokalrunde gehen. «Ben wird im Tor stehen», sagte Trainer Marcel Rapp vor der Partie am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) beim Drittligisten Rot-Weiss Essen.

Damit verzichtet der 47-Jährige auf die im Pokal nicht untypische Rotation zwischen den Pfosten. Der zu Saisonbeginn vom schottischen Aberdeen FC verpflichtete Dimitar Mitov sei ein «kommunikativer Typ, der sich seiner Rolle bewusst ist». Allerdings müsse der 29 Jahre alte Bulgare bei den Hamburgern erst noch «die Abläufe kennenlernen».

Auch der Schwede Eric Smith ist gegen Essen wohl noch kein Kandidat für die Startelf. Rapp: «Er ist körperlich noch nicht in der Verfassung wie alle anderen.» In den beiden ersten Partien der 2. Liga kam der Abwehrspieler auf nur insgesamt 31 Spielminuten.

Gegner Essen bezeichnete Rapp als eine Mannschaft, die «Fußballspielen kann». Rot-Weiss war als Dritter der Vorsaison in der Aufstiegsrelegation an der SpVgg Greuther Fürth gescheitert. Mit einer 2:5-Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken und einem 1:0-Erfolg über den TSV Havelse startete das Team von der Hafenstraße durchwachsen in die Spielzeit.

Auf eine weitere pokaltypische Frage antwortete der St.-Pauli-Coach mit einem Lächeln: «Ja, wir haben Elfmeter trainiert. Und die Quote war herausragend.»

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