15. Juli 2026 – dpa

Notfälle

Feuer im Müritz-Nationalpark - Drohnen werden eingesetzt

Polizisten klopfen an Türen, Menschen müssen aus Häusern. Der Wind treibt Flammen Richtung Granzin. Wie Drohnen beim Einsatz helfen können.

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Dass ein munitionsbelasteter ehemaliger Truppenübungsplatz betroffen ist, erschwert den Brandeinsatz.

Wegen des Großbrandes im Müritz-Nationalpark sind derzeit Drohnen in der Luft, die ein genaues Bild der Lage geben sollen. Das sagte ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte am Morgen. Die Fläche, die brennt oder schon gebrannt hat, betrug seinen Angaben zufolge 118 Hektar. Rund 180 Einsatzkräfte seien vor Ort. «Die Evakuierung von Granzin und Granziner Mühle wird aufrechterhalten.»

Nach Angaben von Dienstagabend war das Feuer etwa 1,4 Kilometer von Ganzin entfernt. Der Ort hat laut Website der übergeordneten Gemeinde Kratzeburg etwas mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohner. Behörden und Polizei hatten etwa Urlauber wiederholt dazu aufgefordert, das Gebiet weiträumig zu meiden. Da ein stark munitionsbelasteter ehemaliger Truppenübungsplatz betroffen ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an den Brand heran.

Erst Ende Juni war ein Brand auf einem anderen, aber nahe gelegenen Truppenübungsplatz im Nationalpark ausgebrochen. Mehr als 100 Hektar waren betroffen. Der dortige Einsatz dauerte mehrere Tage. Auch dabei handelte es sich um munitionsbelastetes Gelände.

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