24. Juni 2026 – dpa

Feuer

Großbrand bei Neustrelitz auf ehemaligem Truppenübungsplatz

Dutzende Hektar stehen in Flammen. Eine Bundesstraße wurde teils gesperrt. Wie der Löscheinsatz verläuft.

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Ein Ödlandbrand bei Neustrelitz beschäftigt die Einsatzkräfte. (Symbolbild), Foto: Julian Weber/dpa

Nahe Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) ist ein Großbrand auf einem ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatz ausgebrochen. Der Ödlandbrand breite sich nördlich von Neustrelitz auf mehr als 42 Hektar aus, teilte die Polizei mit. Daher sei die Bundesstraße 193 zwischen Peckatel und Neustrelitz gesperrt.

Zahlreiche Feuerwehren seien im Einsatz. «Das Krankenhaus wurde vorsorglich über den Brand informiert. Es befindet sich im Norden der Stadt und damit in Richtung des Brandes.

Mitarbeiter einer nahegelegenen Werkstatt für Behinderte wurden nach Angaben einer Polizeisprecherin aufgefordert, die Werkstatt, die sich in der Nähe befindet, wegen der Rauchentwicklung zu verlassen. Es gebe eine große Rauchwolke.

Minister: Löschroboter müssen eingesetzt werden

Laut Schweriner Umweltminister, Till Backhaus (SPD), müssen wegen der vermuteten Munitionsbelastung Löschroboter eingesetzt werden. «Die Einsatzkräfte bemühen sich, den Brand abzuriegeln. Ich hoffe sehr, dass dies in geplanter Weise gelingt.» Es handle sich um ein Bodenfeuer.

Die Maßnahmen werden laut Polizei auch mit dem Munitionsbergungsdienst abgestimmt. Nach Aussage der Sprecherin müsse nun geschaut werden, wie sich das Feuer und die Bekämpfung des Brandes weiter entwickelt. Davon hingen etwaige weitere Maßnahmen ab.

Backhaus verwies auf die steigende Waldbrandgefahr. «Nach einer langen Phase, in der es recht ruhig um das Waldbrandgeschehen im Land gewesen ist, steigen nun mit den Temperaturen auch die Waldbrandgefahrenstufen im Land.» Für Donnerstag sei in der Region um Mirow die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen worden.

«Aktuell liegen wir bei den Waldbrandgefahrenstufen vor allem im Westen und Südwesten des Landes bei der Stufe drei von fünf.» Es sei aber damit zu rechnen, dass sich dieses Bild in den kommenden Tagen stark ändern wird. «Deshalb bitten wir alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um umsichtiges Verhalten und die konsequente Einhaltung der Schutzregeln.»

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