24. Juni 2026 – dpa

Tarife

Beschäftigte im Lebensmittelhandel zum Warnstreik aufgerufen

Verdi rechnet teils mit leeren Regalen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Hintergrund der Aktion sind Tarifverhandlungen.

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Hamburger Lebensmittelhändler sollen bestreikt werden. (Archivbild), Foto: picture alliance/dpa

Beschäftigte von Hamburger Supermärkten und Discountern sind am Donnerstag und Freitag zum Warnstreik aufgerufen. «Wir rechnen mit Verzögerungen an den Kassen, Störungen bei der Warenverräumung - also auch leeren Regalen - und dünn oder gar nicht besetzten Frischetheken», sagte eine Sprecherin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) der Deutschen Presse-Agentur.

Verdi hat an beiden Tagen Mitarbeiter von Kaufland, Netto, Rewe und Penny zum Warnstreik aufgerufen. Am Donnerstag sollen zudem Famila-Märkte bestreikt werden. Hintergrund sind Tarifverhandlungen im Einzelhandel.

Verdi fordert sieben Prozent mehr Geld als zuvor für die Arbeitnehmer und einen einjährigen Vertrag. Der Handelsverband Nord bietet in zwei Stufen insgesamt 3,5 Prozent mehr Entgelt und will einen zweijährigen Vertrag. Die Verhandlungen sollen Verdi zufolge am 9. Juli fortgesetzt werden.

Nach Gewerkschaftsangaben gibt es 90.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Hamburger Einzelhandel.

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