24. Juni 2026 – dpa

Kriminalität

Staatsschutz ermittelt nach Attacke auf Fußball-Fans

Mutmaßliche Linksextremisten attackieren eine mutmaßlich rechte Fan-Gruppe nach dem Länderspiel. Die Polizei sieht Hinweise auf eine gezielte Aktion nach einem Social-Media-Post.

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Ein Rettungswagen versorgte die Verletzten vor Ort. (Symbolbild)

Nach dem Angriff auf eine Gruppe mutmaßlich rechter Fußball-Fans durch mutmaßliche Linksextremisten hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Nach dem zweiten Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste waren nach Polizeiangaben am vergangenen Samstag mutmaßliche Anhänger der Gruppierung «Gemeinsam Deutschland gestalten» von 30 bis 40 Vermummten angegriffen worden.

Die Angreifer seien mit Messern, Schlagstöcken und Pfefferspray bewaffnet gewesen. Zwei Menschen seien bei dem Vorfall leicht verletzt worden. Die Angreifer, mutmaßlich Linksextremisten, hätten skandiert «Alerta, alerta, antifascista» und «Nazi-Schweine» und seien beim Eintreffen der Polizei geflüchtet. Der Vorfall ereignete sich an der Fuhlsbüttler Straße, das Spiel hatte die Gruppe zuvor in einer Bar in Barmbek verfolgt.

Erste Ermittlungen hätten nun ergeben, dass die Gruppe «Gemeinsam Deutschland gestalten» vor dem Spiel auf Instagram darüber informiert hatte, dass sie das Spiel schauen werde. «Es besteht der Verdacht, dass auf Basis des Posts gezielt die Auseinandersetzung gesucht wurde», sagte ein Polizeisprecher. Die Gruppe «Gemeinsam Deutschland gestalten» ist laut ihres Instagram-Auftritts unter anderem für mehr Nationalstolz und für konsequentere Abschiebungen sowie gegen das Gendern und «linkswoke» Aktivisten.

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