07. August 2026 – dpa

Rettungseinsatz in See

Seekranker Segler vor Rügen gerettet

Wenn aus der Idylle plötzlich ein Notfall wird: Vor der Insel Rügen geriet ein Segler in Seenot, weil ein Besatzungsmitglied schwer krank wurde. Rettungskräfte rückten mit Hubschrauber und Booten aus.

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Der Seenotrettungskreuzer Harro Koebke (l) war an dem Rettungseinsatz für den Segler vor Rügen beteiligt. (Archivbild)

Vor der Ostseeinsel Rügen haben Bundeswehr sowie Luft- und Seenotretter einen schwer seekranken Mann von einem Segelboot evakuiert. Der Notfall habe sich bereits am Donnerstagnachmittag rund 37 Kilometer östlich von Rügen ereignet, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit.

Vom ersten noch unklaren Notruf über die Ortung des Segelboots, die Rettungsaktion und Evakuierung bis hin zur Versorgung an Land vergingen weniger als vier Stunden. Wegen des frischen Winds und bis zu 2,5 Meter hoher Wellen mussten sich Notarzt und Sanitäterin dabei zunächst vom Hubschrauber auf einen Seenotrettungskreuzer abseilen, ehe sie von dort mit einem Beiboot zum Segelboot gelangten.

Dort stabilisierten sie den Patienten und brachten ihn anschließend nach Sassnitz, wo ein Rettungswagen ihn übernahm. Das Minenjagdboot Bad Bevensen der Bundeswehr schleppte derweil das Segelboot mit dem zweiten Segler an Bord Richtung Rügen.

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