07. August 2026 – dpa
Einen ganzen Tag lang kontrollieren 180 Polizeibeamte den Verkehr in Hamburg. Dabei erwischen sie mehrere Tausend Temposünder.
Bei mobilen und stationären Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Hamburger Stadtgebiet hat die Polizei mehr als 4.000 Temposünder ertappt. Darunter waren am Donnerstag auch drei Linienbusse, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Die Beamten hätten in der Nähe der Brücke des 17. Juni in Harburg kontrolliert, ob Fahrzeuge über 3,5 Tonnen die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen einhalten. Innerhalb von vier Stunden seien dabei 30 Verstöße festgestellt worden. Der höchste gemessene Wert lag bei 28 Kilometern pro Stunde statt der erlaubten sieben.
Auf der Köhlbrandbrücke stellte die Polizei innerhalb von knapp zwei Stunden 16 Tempoverstöße fest. Der höchste gemessene Wert lag bei 92 Kilometern pro Stunde – erlaubt waren 50. Insgesamt 13 Fahrer müssen den Angaben zufolge mit einem Fahrverbot, Punkten in Flensburg und einem Bußgeld rechnen.
An der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion «Roadpol Speed» waren in Hamburg 180 Beamte beteiligt. Neben zu schnellem Fahren stellten sie 41 Fälle von verbotener Handynutzung, 23 Fehler beim Abbiegen und Wenden und mehr als 100 weitere Verstöße gegen verschiedene Verkehrsregeln und Gesetze.