Höhere Strafen in Hamburg
Diese Umweltsünden bestraft Hamburg jetzt deutlich härter
Wer auf Hamburgs Straßen Müll hinterlässt und dabei erwischt wird, muss dafür Strafe zahlen. Ab sofort müssen Umweltsünder deutlich tiefer in die Tasche greifen. Was wird geahndet?

Zigarettenkippen: Das achtlose Wegwerfen einer Zigarette kostet ab sofort 100 bis 300 Euro (bisher 35 bis 150 Euro). Kaugummis: Wer seinen Kaugummi einfach auf den Gehweg spuckt, zahlt nun 55 bis 150 Euro (bisher ab 35 Euro). To-Go-Verpackungen & Fast-Food-Müll: Den leeren Kaffeebecher ins Gebüsch werden, kann jetzt doppelt so viel kosten wie vorher. Der Rahmen für weggeworfenen Kleinmüll liegt nun bei 35 bis 300 Euro (bisher 35 bis 150 Euro). Gänse füttern an der Alster: Wer den Tieren Futter zuwirft, muss mit einem Bußgeld von bis zu 200 Euro rechnen (bisher bis zu 100 Euro). In gravierenden Fällen können Bußgelder weit über den Regelsatz hinaus bis in den vierstelligen Bereich verhängt werden. Kleinerer Sperrmüll (bis 1 Kubikmeter): Für mehrere Einzelstücke kleineren Umfangs wurde der Höchstsatz auf bis zu 2.000 Euro angehoben (bisher 250 bis 1.500 Euro). Für ein einzelnes kleines Stück (bis 0,1 Kubikmeter) gilt nun ein fester Satz von 55 Euro. Großer Sperrmüll (über 1 Kubikmeter): Das unzulässige Abstellen von großen Mengen an der Straße wird streng bestraft - statt bisher 1.000 bis 8.000 Euro drohen nun Bußgelder von 2.000 bis zu 16.000 Euro.




































