18. September 2026 – dpa

Kriminalität

Frau stirbt - Haftbefehl gegen Ehemann erlassen

Ein Mann stellt sich und berichtet auf der Polizeistation von einer schrecklichen Tat: Er habe seine Ehefrau getötet. Nun gibt es neue Entwicklungen und Erkenntnisse in dem Fall.

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Gegen den Tatverdächtigen wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. (Symbolbild)

Gegen einen 40-Jährigen, der seine Ehefrau tödlich verletzt haben soll, ist Haftbefehl erlassen worden. Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte, bestehe der Verdacht des Totschlags. Der Mann ist nun in Untersuchungshaft.

Der Afghane hatte sich am Donnerstag gestellt und auf einem Polizeikommissariat erzählt, dass er seine Ehefrau getötet habe. Einsatzkräfte eilten zu der angegebenen Wohnung in Barmbek-Süd - konnten die 34-Jährige aber nicht mehr retten. Sie war laut Polizei Mutter von drei Kindern, die 5, 9 und 14 Jahre alt sind.

Nähere Angaben zu den Hintergründen der Tat und der Todesursache wollte die Polizei weiterhin nicht machen. Die Ermittlungen der Mordkommission in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg dauern an.

Als Angehörige des Opfers verständigt wurden, kam es im Stadtteil Wandsbek zu einem weiteren Zwischenfall: Ein 66-Jähriger habe sich mutmaßlich selbst verletzen wollen, hatte die Polizei mitgeteilt. Einsatzkräfte griffen ein, dabei habe sich ein Polizeibeamter leicht an der Hand verletzt und sei in ein Krankenhaus gekommen. Ein Amtsarzt untersuchte den 66-Jährigen. Es folgte eine Unterbringung in der Psychiatrie, wie der Polizeisprecher berichtete.

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